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slug: post-view-messung
title: "Wie Post-View gemessen wird und wo nicht"
category: messung
locale: de
updated: 2026-10-14
keywords: ["Post-View","Sichtkennung","Cookie","Abdeckung","Safari","Firefox","Chrome","Drittanbieter-Cookie","Messadresse"]
questions: ["Wie kommt ein Sichtkontakt ohne Klick zu einem Kauf in meinem Shop?","Wie funktioniert Post-View technisch?","Warum ist meine Post-View-Abdeckung so niedrig?","Funktioniert Post-View in Safari?","Was ist die Sichtkennung?","Braucht Post-View ein Cookie?","Was bedeutet Post-View-Abdeckung?"]
url: https://bench.metrunio.com/de/hilfe/post-view-messung
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# Wie Post-View gemessen wird und wo nicht

**Wie kommt ein Sichtkontakt ohne Klick zu einem Kauf in meinem Shop?**

Über ein Cookie auf der Messadresse: Pixel und Viewability-Tag setzen es bei Einwilligung, das SDK in deinem Shop trägt es zurück, und die Verknüpfung entsteht serverseitig. Das trägt in Chrome und Edge, nicht in Safari, Firefox und Brave. Wie groß der verknüpfbare Anteil bei dir ist, zeigt die Post-View-Abdeckung im Portal.

Ein Klick nimmt seine Kennung mit auf die Zielseite. Ein Sichtkontakt nimmt nichts mit, es sei denn, der Browser tut es. Das Einzige, was ein Browser ohne Fingerprint und ohne Umgehung seines Schutzes von einer Seite zur anderen trägt, ist ein Cookie der Adresse, die auf beiden Seiten angesprochen wird. Diese Adresse ist deine Messadresse: deine eigene Messdomäne, oder die gemeinsame, wenn du keine eingerichtet hast.

## Der Weg in vier Schritten

1. Das Impression-Pixel wird mit Einwilligung des Publishers geladen (`c=1`) und setzt die Sichtkennung: ein Cookie namens `metrunio_view`, 30 Tage gültig, nur für die Messadresse.
2. Das Viewability-Tag meldet die Impression als sichtbar und misst dabei, ob der Browser die Sichtkennung zurückträgt. Dieses Ja oder Nein ist die Grundlage der Abdeckung.
3. Der spätere Besuch in deinem Shop: Das SDK sendet mit Marketing-Einwilligung zur selben Messadresse, und der Browser hängt das Cookie an, wenn er es gehalten hat.
4. Der Worker verknüpft beide Seiten über die Sichtkennung, deterministisch wie über eine Klickkennung. Liegt der Sichtkontakt im Sichtfenster, bekommt er ab dem Tarif Pro im Modell mit Post-View einen Anteil.

Widerruft die Person im Shop ihre Marketing-Einwilligung, entfernt der Collector das Cookie, und die Sichtkontakte, die mit diesem Browser verbunden sind, werden gelöscht (Artikel zum Widerruf).

## Wo es funktioniert

- Display und Programmatic mit deinen eigenen Tags: in Chrome und Edge mit Standardeinstellung, auf dem Rechner wie auf Android.
- Anzeigen auf deinen eigenen Seiten (Onsite-Teaser, Startseiten-Banner): Dort läuft das SDK, die Verknüpfung entsteht über dessen First-Party-Kennung, ohne Cookie im Drittkontext.
- Nur mit Einwilligung auf beiden Seiten: beim Publisher, dessen Consent-Tool sie an den Adserver und der an das Pixel weitergibt, und in deinem Shop.
- Nur mit derselben Messadresse in Pixel, Tag und Einbaucode. Richtest du eine eigene Messdomäne ein, tausche alle drei aus. Das Portal erzeugt sie passend.

## Wo nicht

- Safari und Brave verwerfen das Cookie auf der Publisher-Seite, weil es dort ein Drittanbieter-Cookie ist; Firefox legt es in eine Partition der Publisher-Seite, aus der es den Shop nie erreicht. Das gilt auch mit eigener Messdomäne: Sie ist für den Publisher trotzdem ein Dritter. Dasselbe gilt für Chrome im Inkognito-Modus und für Nutzer, die Drittanbieter-Cookies gesperrt haben.
- In den geschlossenen Feeds von Meta, Google und TikTok: Dort lässt keine Plattform ein fremdes Tag zu. Der Klick wird gemessen, der Sichtkontakt nicht.
- Newsletter: Die Öffnung ist ein geladenes Bild, kein Sichtkontakt. Mailprogramme laden Bilder auch ohne Leser. Sie wird als `email_open` geführt und bekommt nie einen Anteil.
- View-through-Zahlen einer Plattform (DV360, CM360, Meta) sind aggregiert und nicht deterministisch. Sie werden nie zu eigenen Kontakten umgedeutet.

## Die Abdeckung

Im Portal steht neben dem Post-View-Anteil die Post-View-Abdeckung, je Kanal und je Browserfamilie, in zwei Zahlen. „Nachgewiesen“: Die Sichtkennung kam aus dem anderen Kontext zurück, also im Shop ausgestellt und auf der Publisher-Seite zurückgetragen, oder umgekehrt; dieser Browser lässt Sichtkontakt und Kauf verbinden. „Zurückgetragen“: Irgendeine Sichtkennung kam beim Viewability-Tag zurück. Das tut Firefox auch, aus einer Partition der Publisher-Seite, die den Shop nie erreicht. Die erste Zahl ist die Untergrenze, die zweite die Obergrenze; beide sind gemessen, nicht angenommen. Ein Post-View-Anteil von drei Prozent bedeutet bei einer Abdeckung von zwölf Prozent etwas anderes als bei neunzig. Ohne Sichtkennung erhält ein Sichtkontakt keinen Anteil; für den nicht verknüpfbaren Teil bleiben die Conversions „nicht zugeordnet“.

> **Hinweis:** Was der Browser verwirft, wird nicht ersetzt. Kein Fingerprint, keine Umleitung über den Shop, keine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Der Sichtkontakt bleibt als sichtbare Impression gezählt, aber ohne Verbindung zum Kauf.

> **Rechtlicher Hinweis:** Die Sichtkennung ist eine Speicherung im Endgerät nach § 25 Abs. 1 TDDDG und braucht die Einwilligung der Nutzerin. Sie gehört in deine Datenschutzerklärung und in die deines Publishers. Diese Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung.

## Ebenfalls gefragt

- Wie funktioniert Post-View technisch?
- Warum ist meine Post-View-Abdeckung so niedrig?
- Funktioniert Post-View in Safari?
- Was ist die Sichtkennung?
- Braucht Post-View ein Cookie?
- Was bedeutet Post-View-Abdeckung?

## Weiterführend

- https://bench.metrunio.com/de/hilfe/impression-pixel
- https://bench.metrunio.com/de/hilfe/viewability-tag
- https://bench.metrunio.com/de/hilfe/click-tracking-url
- https://bench.metrunio.com/de/hilfe/post-view-verstehen
- https://bench.metrunio.com/de/hilfe/keine-post-view-touchpoints
- https://bench.metrunio.com/de/hilfe/meta-google-messen
- https://bench.metrunio.com/de/hilfe/messgrenzen
- https://bench.metrunio.com/de/hilfe/publisher-website
