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FACHBEITRÄGE / 5 Minuten Lesezeit

Shopify sagt 41.200 Euro, Metrunio 38.640. Und jetzt?

Shopify und Metrunio zeigen für denselben Monat verschiedene Umsätze, und die Summe über die Kanäle ist noch kleiner. Was beide zählen und wie du die Differenz Zeile für Zeile nachrechnest.

Du öffnest Shopify und siehst den Umsatz des Monats. Dann öffnest du Metrunio, und dort steht weniger. Bevor du einen Fehler suchst, schau erst mal, was die beiden zählen. Der Unterschied lässt sich Zeile für Zeile nachrechnen.

Shopify kennt jede Bestellung

Shopify ist die Kasse. Dort steht jede Bestellung, auch die ohne Einwilligung im Cookie-Banner und die an der Ladenkasse. Für Buchhaltung, Lager und Retouren bleibt Shopify die Quelle. Metrunio ist für eine andere Frage da: welche Werbung vor einer Bestellung lag und was sie gekostet hat.

Was Metrunio als Umsatz zählt

Die Metrunio-App meldet jede Bestellung aus Shopify selbst, nicht aus dem Browser. Als Betrag zählt der Gesamtbetrag der Bestellung mit Steuer und Versand, Erstattungen gehen ab. Vergleichst du mit einer Nettogröße in Shopify, liegt Metrunio schon deshalb höher.

Bestellungen ohne Entscheidung im Banner und Verkäufe an der Ladenkasse kommen ebenfalls an und zählen im Umsatz mit. Nach einer ausdrücklichen Ablehnung im Banner gilt das nur mit aktivierter Zusatzweisung zur Umsatzabstimmung. Ohne sie fehlen diese Bestellungen in Metrunio. Das ist die erste Zeile der Rechnung unten.

Die Rechnung

Ein Beispielmonat, von Shopify bis zu den Kanälen:

Betrag
Shopify: Gesamtbetrag der Bestellungen41.200 €
nach einer Ablehnung im Banner, ohne Zusatzweisung abgewiesen−2.560 €
Metrunio: Umsatz gemessen38.640 €
davon nicht zugeordnet: ohne Einwilligung, Ladenkasse, kein gemessener Kontakt−7.240 €
Metrunio: auf Kanäle zugeordnet31.400 €

Die Summe über deine Kanäle liegt also unter dem Umsatz deines Shops. Das ist kein Messfehler. Für einen Teil der Bestellungen durfte oder konnte Metrunio keinen Kontakt davor messen, und diese Bestellungen verteilt es nicht nachträglich auf die Kanäle. Wie groß dieser Teil ist, zeigt die Zuordnungsquote in der Übersicht.

Warum die Kanäle anders aussehen

Auch Shopify zeigt Verkäufe nach Kanal. Erwarte dort keine gleichen Zahlen: Shopify verteilt nach seiner eigenen Regel, Metrunio nach dem Modell, das du gewählt hast. Voreingestellt ist „Letzter Klick ohne Direktzugriff“. Ab dem Tarif Pro vergleichst du sieben Regeln nebeneinander und siehst, wie sich das Bild mit einer anderen verschiebt.

Eine Abweichung sollte dich aber stutzig machen: Steht in Metrunio fast jede Bestellung als nicht zugeordnet, kann die App-Einbettung im Theme aus sein. Dann kommen Bestellungen an, Besuche aber nicht. Die Übersicht der App und das Health Center im Portal sagen dir, ob sie an ist.

Was du damit anfängst

Für die Frage, wie viel du verkauft hast, öffnest du Shopify. Für die Frage, welche Werbung vor diesen Bestellungen lag und was sie gekostet hat, öffnest du Metrunio, und beim Weitergeben nennst du das Modell. Die wichtigsten Zahlen der letzten 28 Tage zeigt die App auch direkt im Shopify-Admin: zugeordneten Umsatz, Umsatz nach Kanal und die fünf stärksten Kampagnen.

Kernsatz

Shopify zählt, was verkauft wurde. Metrunio zeigt, welche gemessene Werbung davor lag. Die Differenz ist der Teil, vor dem kein gemessener Kontakt liegt.

Veröffentlicht am 17.10.2026

Und in Metrunio?

Der Hilfeartikel zum Thema fasst es kürzer und sagt, wie Metrunio damit umgeht.

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