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Installation

Wie messe ich über meine eigene Domäne?

In der Einrichtung trägst du einen Namen wie gauge.deine-domain.de ein, und Metrunio nennt dir auf einmal drei DNS-Einträge (zwei CNAME und einen TXT). Sobald sie stehen und ein Zertifikat auf deinen Namen ausgestellt ist, geht die Adresse in Betrieb; mit Snippet oder Tag Manager stellst du danach deinen Einbau um, die Shopify-App und die Plugins für Shopware und WordPress stellen sich selbst um. Die Messung läuft dann first-party und wird von Adblockern und dem Trackingschutz der Browser seltener gekürzt.

Wie richte ich eine eigene Messdomäne ein, damit Adblocker weniger Daten kosten?

Ein Teil deiner Besucherinnen und Besucher blockiert Adressen, die nicht zu deiner Domäne gehören. Was dabei verloren geht, ist nicht gleichmäßig verteilt: Es fehlen eher technikaffine Menschen und eher bestimmte Kanäle. Eine eigene Messdomäne verringert diesen Verlust.

So richtest du sie ein

  1. 01Eine Website angelegt haben. Die Messdomäne gehört zu ihr; ohne Website zeigt die Karte statt des Eingabefelds diesen Hinweis.
  2. 02Im Portal unter „Einrichtung“ einen Namen eintragen, zum Beispiel gauge.deine-domain.de. Nicht deine Domäne selbst: Dort steht deine Website.
  3. 03Die drei genannten Einträge bei deinem DNS-Anbieter anlegen: einen CNAME auf unseren Zielhost, einen TXT-Eintrag als Nachweis und einen CNAME unter _acme-challenge für das Zertifikat, diesen ohne Proxy. Bei manchen Anbietern legt der Anbieter alle drei mit einem Klick an (siehe unten).
  4. 04Warten. Wir sehen regelmäßig nach; nach dem Eintragen dauert es meist Minuten, gelegentlich Stunden.
  5. 05Sobald die Adresse trägt, geht sie von selbst in Betrieb, und du bekommst eine Mail. Was danach zu tun ist, hängt von deinem Einbauweg ab (siehe den nächsten Abschnitt). Vorher umstellen musst du nichts: Der bisherige Einbau misst weiter.

Hinweis

Der TXT-Eintrag wird gebraucht, wenn dein Anbieter den CNAME verbirgt, etwa Cloudflare mit eingeschaltetem Proxy. Dort zeigt eine DNS-Abfrage eine IP-Adresse statt der Kette, und ohne den TXT-Eintrag ließe sich nicht nachweisen, dass die Domäne dir gehört.

Hinweis

Der dritte Eintrag (_acme-challenge) gehört zum Zertifikat. Über ihn prüft Google, dass die Domäne dir gehört, bevor es ein Zertifikat auf deinen Namen ausstellt. Fehlt er, findet der Nachweis zwar statt, aber die Adresse geht nie in Betrieb.

Nach der Inbetriebnahme: je nach Einbauweg

Die Mail zur Inbetriebnahme und die Einrichtung nennen dir den Schritt für die Wege, auf denen deine Website misst. Misst sie auf mehreren, gilt jeder davon. Bis du umgestellt hast, misst der bisherige Einbau über die gemeinsame Adresse weiter; es geht nichts verloren.

  • Code-Snippet: Tausche den Einbaucode auf deiner Website aus. Der Code in der Einrichtung nennt jetzt deine Adresse.
  • Google Tag Manager: Die Vorlage „Metrunio Tracking“ lädt Skripte nur von der Adresse, die beim Import darin stand. Lade sie in der Einrichtung neu herunter, importiere sie in GTM über die vorhandene Vorlage (Vorlagen → Metrunio Tracking → ⋮ → Importieren), trag im Metrunio-Tag unter „Collector-Adresse“ https:// und deine Adresse ein und veröffentliche den Container.
  • Shopify-App: Du musst nichts austauschen. Die App stellt Theme-Einbettung, Checkout-Pixel und Bestellmeldungen selbst auf deine Adresse um. Das geschieht spätestens, wenn du sie im Shopify-Admin das nächste Mal öffnest, nach einer Änderung am Theme auch schon vorher. Öffne sie am besten gleich einmal.
  • Plugins für Shopware und WordPress: Du musst nichts austauschen. Das Plugin stellt Snippet, Consent-Bridge und Bestellmeldungen selbst auf deine Adresse um, spätestens nach einer Stunde oder sobald du seine Einstellungen öffnest. Zwischengespeicherte Seiten tragen die alte Adresse, bis der Cache sie erneuert, und messen so lange darüber weiter; wer es sofort will, leert den Cache.
  • Server Events API: Für Aufrufe von deinem Server ändert sich nichts. Adblocker und der Trackingschutz der Browser wirken nur im Browser; die gemeinsame Adresse nimmt deine Aufrufe weiter an. Umstellen kannst du, musst du aber nicht.

Hinweis

Werbepixel und Sichtbarkeits-Tags aus deinen Kampagnen stellt keine App um, auch die Shopify-App nicht. Sie stehen auf fremden Seiten; tausche sie aus, damit Pixel, Tag und Einbaucode dieselbe Adresse nennen.

Achtung

Entfernst du eine Messdomäne in Betrieb, gilt dasselbe rückwärts: Ihr Zertifikat wird binnen einer Stunde abgeräumt. Tausche Einbaucode und GTM-Tag vorher zurück, und öffne mit Shopify danach die App einmal. Bis dahin misst dein Shop nicht.

Eine Kennung für alle Subdomänen

Über deine Messdomäne setzt Metrunio die Besucherkennung zusätzlich als Cookie auf deine Domäne (metrunio_aid), nur mit Einwilligung in Analyse. Damit sehen www.deine-domain.de und checkout.deine-domain.de denselben Besucher, und wer den Speicher deiner Seite im Browser leert, die Cookies aber behält, wird wiedererkannt. Das Cookie ist HttpOnly, gilt 13 Monate und verschwindet mit einem Widerruf oder mit metrunio.reset().

  • Es gibt das Cookie nur, wenn deine Seite unter derselben Domäne liegt wie die Messdomäne: gauge.deine-domain.de für www.deine-domain.de und checkout.deine-domain.de. Über die gemeinsame Adresse setzt Metrunio keines.
  • Bringt der Browser das Cookie mit, gilt seine Kennung, und das SDK übernimmt sie in seinen Speicher.
  • Ohne Einwilligung in Analyse wird es weder gesetzt noch gelesen. Kommt es trotzdem an, entfernt Metrunio es.

Hinweis

Safari kürzt Cookies, die über eine Messdomäne mit CNAME gesetzt werden, auf sieben Tage. Kommt jemand mit Safari nach mehr als einer Woche wieder, beginnt eine neue Kennung. Mehr versprechen wir nicht.

Deine Besucherinnen und Besucher sollen das vor ihrer Entscheidung im Banner lesen können. Nenne metrunio_aid deshalb in deiner Einwilligungsverwaltung bei der Analyse und in deiner Datenschutzerklärung: Name, Reichweite (alle Subdomänen deiner Domäne), Zweck (Besuche und Bestellungen desselben Browsers verbinden, auch wenn der Speicher der Seite geleert wurde) und Laufzeit (13 Monate, in Safari sieben Tage).

Rechtlicher Hinweis

Das Cookie trägt dieselbe Kennung wie der Speicher der Seite und wird nur mit Einwilligung in Analyse gesetzt. Ein neuer Auftragsverarbeitungsvertrag oder ein eigenes Häkchen ist dafür nicht automatisch nötig. Ob deine Beschreibung der Analyse die größere Reichweite abdeckt, prüfst du als Verantwortliche oder Verantwortlicher.

Eigener Pfad für das SDK

Mit dem Einbaucode aus der Einrichtung lädt deine Website das SDK nicht mehr von /v1/t.js, sondern von einem zufälligen Pfad unter deiner Messdomäne, etwa gauge.deine-domain.de/3f9a1c7e2b4d.js. Die neu heruntergeladene GTM-Vorlage nimmt ihn ebenfalls, das WordPress-Plugin von selbst, sobald die Domäne in Betrieb ist. Ein älterer Einbaucode lädt weiter wie bisher, ebenso das Shopware-Plugin und die Shopify-App.

Hinweis

Der Pfad ändert, wo das Skript liegt, nicht was es tut: Ohne Einwilligung misst es weiterhin nichts. Gegen Werbeblocker versprechen wir damit nichts.

Warum es einen Moment dauert

Dein Browser verbindet sich zu gauge.deine-domain.de und erwartet ein Zertifikat auf genau diesen Namen. Wir beantragen es, sobald CNAME oder TXT nachgewiesen ist, und Google stellt es aus, sobald es den _acme-challenge-Eintrag sieht (meist in Minuten, gelegentlich in einer Stunde). Solange es fehlt, nennen Einbaucode, Vorlage und Shopify-App weiter die bisherige Adresse: Früher umzustellen hieße, den Browser an eine Adresse zu schicken, deren Zertifikat er ablehnt. Das wäre ein Ausfall, kein Fortschritt.

Nach der Inbetriebnahme: alle drei Einträge stehen lassen

Das Zertifikat gilt 90 Tage und wird über den _acme-challenge-Eintrag von selbst verlängert. Löschst du ihn, misst deine Adresse zunächst weiter, aber die Verlängerung scheitert, und nach Ablauf misst sie nichts mehr. Wir prüfen deshalb regelmäßig nach: Fehlt der Eintrag, läuft das Zertifikat in weniger als drei Wochen ab oder antwortet die Adresse nicht, bekommst du eine Mail, und die Einrichtung zeigt, was zu tun ist.

Welche Namen nicht gehen

  • Deine Domäne selbst (deine-domain.de). Dort steht der Eintrag deiner Website, und ein CNAME verträgt sich mit keinem anderen Eintrag auf demselben Namen: Deine Website ginge aus.
  • www, mail, smtp, mx und ähnliche. Du trägst deine Website und deinen Mailverkehr; ein CNAME dort hält deinen Betrieb an.
  • Ein Name, den bereits jemand anderes bei uns beansprucht. Ein Hostname gehört im DNS genau einem.

Ohne Abtippen: Dein Anbieter legt die Einträge an

Unter den Einträgen steht ein Knopf „Anbieter prüfen“. Er sieht nach, ob dein DNS-Anbieter den Standard Domain Connect unterstützt und unsere Vorlage freigeschaltet hat. Trifft beides zu, wirst du zu ihm geleitet, meldest dich dort an und siehst, was angelegt werden soll, bevor du zustimmst. Alle drei Einträge legt dein Anbieter selbst an. Danach schließt sich sein Fenster, und du bist wieder im Portal: Die Karte sieht von selbst nach und zeigt den neuen Stand, sobald wir die Einträge sehen (beim Test auf der Werkbank nach unter einer Minute). Trifft es nicht zu, sagt der Knopf das, und es bleibt beim Abtippen. Welche Anbieter dabei sind, steht nicht hier: Die Liste ändert sich, und ein Name, der hier steht und dort nicht gilt, kostet dich einen vergeblichen Anlauf.

Hinweis

Metrunio erhält dabei keinen Zugriff auf deine Domäne und kein Passwort. Wir stellen nur die Adresse zusammen, auf der du zustimmst; alles Weitere geschieht zwischen dir und deinem Anbieter.

Strato, United Domains, Hetzner, All-Inkl und DomainFactory unterstützen den Standard nicht. Für ihre Kunden bleibt es beim Abtippen. Das ist der normale Weg.

Achtung

Vollständig ist die Messung auch damit nicht. Wer einen Resolver wie NextDNS oder Pi-hole nutzt, dessen Gerät folgt der CNAME-Kette und sieht, wo sie endet. Die Anfrage wird verworfen, bevor der Browser beteiligt ist. Das betrifft einen kleinen Anteil, aber nicht null, und kein Anbieter umgeht es.

Zuletzt geprüft am 13.10.2026

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Ebenfalls gefragt

  • eigene Domain für Tracking
  • CNAME für Messung einrichten
  • first-party Tracking
  • Adblocker umgehen
  • weniger Datenverlust durch ITP
  • Subdomain für Tracking
  • Was ist der _acme-challenge-Eintrag?
  • Zertifikat für Messdomäne wird nicht ausgestellt
  • Darf ich den _acme-challenge-Eintrag löschen?
  • Muss ich bei Shopify den Einbaucode austauschen?
  • Messdomäne mit der Shopify-App
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  • Was muss ich tun, wenn die Messdomäne in Betrieb ist?
  • Cookie über die eigene Domain
  • Besucherkennung über Subdomänen hinweg
  • Was muss ich zu metrunio_aid im Cookie-Banner angeben?
  • Warum lädt das SDK von einem anderen Pfad?

Weiterführende Artikel

  • Wie baue ich das Code-Snippet ein?

    Wie installiere ich Metrunio ohne Tag Manager?

    Der fertige Codeblock steht im Portal unter „Einrichtung → Snippet“ und enthält Site-ID und Collector-Adresse. Den Schreibschlüssel siehst du nur einmal, beim Anlegen; ist er nicht mehr bekannt, steht im Code der Platzhalter DEIN_WRITE_KEY, und daneben erzeugst du mit einem Klick einen neuen. Der Block gehört unmittelbar vor das schließende head-Tag und lädt asynchron.

  • Wie wirken sich Adblocker aus?

    Verliere ich Daten durch Adblocker und Browser-Schutz?

    Adblocker und Browser-Schutz kosten, wie bei jeder clientseitigen Messung, einen Teil der Browser-Signale. Metrunio umgeht diesen Schutz nicht. Conversions lassen sich stattdessen serverseitig melden, wo der Browser keine Rolle spielt.

  • Wo baue ich das Tracking in meinem Shopsystem ein?

    Wie installiere ich Metrunio in WordPress, Shopify, Shopware oder Webflow?

    Für Shopify, Shopware 6 und WordPress mit WooCommerce gibt es eine Erweiterung, die Besuche, Einwilligung und Bestellungen zugleich misst. Die übrigen Systeme haben eine Stelle für eigenen Head-Code; die Tabelle nennt den Weg je System. Ohne Erweiterung empfehlen wir für Kaufabschlüsse zusätzlich die Server Events API, weil sie unabhängig vom Browser funktioniert.

  • Wie verbinde ich Google Tag Manager?

    Wie installiere ich Metrunio über den Google Tag Manager?

    Die Vorlage „Metrunio Tracking“ fügst du aus der Vorlagengalerie des Tag Managers hinzu oder lädst sie in der Einrichtung als Datei herunter. Auf ihr legst du ein Tag an, trägst Site-ID und Schreibschlüssel (Feld „Write Key“) ein, wählst den Trigger „Initialisierung – Alle Seiten“ und veröffentlichst. Einen Eingriff in den Quellcode deiner Website braucht dieser Weg nicht.

  • Wie richte ich Metrunio in Shopify ein?

    Wie verbinde ich meinen Shopify-Shop mit Metrunio?

    Du installierst die Metrunio-App über ihren Installationslink in deinem Shop: aus dem Einrichtungsassistenten im Portal oder aus unserer Mail. Hast du noch kein Metrunio-Konto, legt die App es ohne zweite Registrierung an, sobald du mit zwei Häkchen den AGB zustimmst und den Auftragsverarbeitungsvertrag abschließt; ein bestehendes Konto verbindest du über die Anmeldung im Portal. Gemessen wird erst nach Abschluss des AVV, dann aber Storefront, Checkout und Bestellung zugleich, ohne Eingriff in das Theme.

  • Wie melde ich Conversions serverseitig?

    Wie sende ich Events aus meinem Shop, CRM oder Backend?

    Über POST /v1/server/events an den Collector, mit dem Serverschlüssel im Authorization-Header. Die Adresse und den fertigen Aufruf für deine Website zeigt das Portal unter „Einrichtung“ im Reiter „Server Events API“. Der Aufruf ist unabhängig vom Browser und damit robust gegenüber Adblockern und kurzlebigen Cookies.

  • Welche E-Mails schickt Metrunio, und wie stelle ich sie ab?

    Ich möchte weniger E-Mails bekommen. Welche gibt es, und was kann ich abbestellen?

    Es gibt fünf Arten: betriebsnotwendige Nachrichten (Einladung, Passwort, Rechnung, Nachrichten zum Eventkontingent und zum Ende der Testphase), den Wochen- oder Monatsbericht, Hinweise zum Einstieg in den ersten Wochen, bei Agenturen zwei Mails zu ihren Kunden (die Wochenmail zu Kunden mit offenen Punkten und den Monatsbericht als PDF) und den Newsletter. Die ersten sind nicht abbestellbar, weil ohne sie der Zugang oder die Abrechnung nicht funktioniert. Bericht, Hinweise zum Einstieg und die beiden Mails zu Kunden bestellst du für dich unter „Einstellungen → Benachrichtigungen → Deine E-Mails“ ab; Bericht und Hinweise schaltest du dort mit der Rolle Admin auch für alle ab. Den Newsletter bestellst du über den Abmeldeverweis in jeder Ausgabe ab.

  • Welche Daten werden gespeichert?

    Was genau liegt bei Metrunio über die Besucher meiner Website?

    Pseudonyme Kennungen, Ereignisdaten mit Zeitstempel, Kampagnen- und Klickkennungen sowie Conversion-Werte. Keine rohen IP-Adressen; Klartextnamen und Kontaktangaben sind in den Ereignisfeldern nicht vorgesehen. Erkannte E-Mail-Adressen und Telefonnummern führen zur Ablehnung; die automatische Prüfung erkennt aber nicht alle personenbezogenen Angaben.

Sieh, was deine Daten erzählen.

Erst in der Demo umsehen. Ein eigenes Konto gibt es derzeit nur auf Einladung.

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