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Datenschutz und Sicherheit

Wirkt eine Löschung dauerhaft?

Dauerhaft: Die Daten einer gelöschten Person kommen beim nächsten Besuch nicht zurück. Löschung und Widerspruch setzen die betroffenen Kennungen auf eine Sperrliste; gespeichert wird davon nur ein Hash, der weiter ein pseudonymes personenbezogenes Datum ist und nur gelesen wird, um die Sperre durchzusetzen. Der Collector weist Ereignisse gesperrter Personen ab, bevor etwas gespeichert wird.

Kommen die Daten einer gelöschten Person beim nächsten Besuch zurück?

  • Auf die Sperrliste kommen die Kennungen, nicht die Person.
  • Gespeichert wird nur ein Hash. Die Liste selbst enthält keine lesbaren Kennungen.
  • Abgewiesene Ereignisse erscheinen in der Antwort des Collectors als blocked.
  • Eine Sperre lässt sich mit Begründung aufheben; auch das steht im Änderungsprotokoll.

Warum eine Löschung mehrere Zeilen erzeugt

Eine Person ist über mehrere Merkmale bekannt: pseudonyme Browserkennung, Sitzung, Bestellnummer, pseudonymisierte Kundenkennung. Jedes davon wird eigens gesperrt, denn jedes kann allein wiederkommen. Deshalb entstehen aus einer Löschung so viele Zeilen, wie die Person Merkmale hatte.

  • Die Spalte „Merkmal“ nennt die Art der Kennung, nie ihren Wert und nie ihre Prüfsumme.
  • Die Spalte „Kennzeichen“ trägt eine laufende Nummer, mit der sich eine Zeile benennen lässt.
  • Die Spalte „Vorgang“ verweist auf die Anfrage, aus der die Sperre stammt.
  • Gehören zu einer Anfrage mehrere aktive Sperren, hebt eine Sammelaktion sie gemeinsam auf, mit einer Begründung für alle und einem Protokolleintrag je Zeile.

Und wenn eine Sicherung eingespielt wird?

Sicherungen werden nicht durchsucht, um einzelne Datensätze daraus zu entfernen. Das wäre fehleranfälliger als das Problem, das es löst. Wird eine Sicherung eingespielt, sind gelöschte Daten deshalb zunächst zurück, und die Sperrliste steht auf dem Stand der Sicherung: Sie liegt in derselben Datenbank. Der Weg zurück ist ein Journal außerhalb der Datenbank, in das jede Löschung und jeder Widerspruch zusätzlich eingeht. Bevor die eingespielte Datenbank wieder Daten annimmt, trägt es die Sperren aus der Zwischenzeit nach, und ein Lauf hält die Sperrliste gegen den Bestand und löscht erneut, was gesperrt ist. Derselbe Lauf wiederholt sich im Betrieb regelmäßig; im Regelfall findet er nichts, und genau dann ist er richtig.

Hinweis

Die Grenze bleibt: Besucht dieselbe Person die Website später mit einer neuen pseudonymen Kennung, etwa nach dem Leeren des Browserspeichers, entsteht eine neue, unverbundene Identität. Gesperrt sind die bekannten Kennungen, nicht der Mensch.

Zuletzt geprüft am 15.10.2026

Im Kundenportal

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  • Wie hebe ich alle Sperren einer Person auf?

Weiterführende Artikel

  • Wie bearbeite ich Auskunft, Löschung und Widerspruch?

    Eine betroffene Person macht ihre Rechte geltend. Was mache ich?

    Datenschutzanfragen werden im Portal unter „Datenschutz“ bearbeitet, nicht per Ticket. Jeder Vorgang wird erfasst und im Änderungsprotokoll festgehalten; die betroffene Person wird über eine pseudonyme Kennung gesucht.

  • Was passiert beim Widerruf der Einwilligung?

    Ein Besucher widerruft. Was geschieht mit den Daten?

    Ab dem Widerruf wird nichts mehr gespeichert, und vorgemerkte Meldungen an Werbeplattformen gehen nicht mehr hinaus. Was dieser Browser unter dem widerrufenen Zweck gemeldet hat, löscht Metrunio danach automatisch, meist innerhalb weniger Minuten und ohne dass du einen Vorgang anlegst. Werbekontakte aus Pixel, Tag und Klickweiterleitung, die mit diesem Browser verbunden sind, löscht Metrunio ebenfalls; alle übrigen Werbekontakte bleiben.

  • Warum werden meine Events abgelehnt?

    Der Collector nimmt Events nicht an. Wie finde ich die Ursache?

    Die Antwort des Collectors nennt zu jedem Event den Status und im Fehlerfall den Grund. Prüfe zuerst diese Antwort; „Datenstatus“ im Portal fasst die Gründe zusätzlich über den Zeitraum zusammen.

  • Wie lange werden Daten aufbewahrt?

    Welche Aufbewahrungsfristen gelten und kann ich sie ändern?

    Roh-Events werden standardmäßig 180 Tage aufbewahrt, im kostenlosen Tarif Start 90 Tage; die Frist ist je Mandant bis zur Grenze des Tarifs einstellbar und wird automatisch durchgesetzt. Journeys, Touchpoints und Conversions teilen die Frist der Roh-Events, aus denen sie entstanden sind, und werden mit ihnen gelöscht oder früher, wenn eine Löschung angefordert wird. Sinkt die Grenze nach einem Tarifwechsel unter die eingestellte Frist, kündigen wir die Kürzung 30 Tage vorher an.

Sieh, was deine Daten erzählen.

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