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Datenschutz und Sicherheit

Wie lange werden Daten aufbewahrt?

Roh-Events werden standardmäßig 180 Tage aufbewahrt, im kostenlosen Tarif Start 90 Tage; die Frist ist je Mandant bis zur Grenze des Tarifs einstellbar und wird automatisch durchgesetzt. Journeys, Touchpoints und Conversions teilen die Frist der Roh-Events, aus denen sie entstanden sind, und werden mit ihnen gelöscht oder früher, wenn eine Löschung angefordert wird. Sinkt die Grenze nach einem Tarifwechsel unter die eingestellte Frist, kündigen wir die Kürzung 30 Tage vorher an.

Welche Aufbewahrungsfristen gelten und kann ich sie ändern?

DatenStandardSteuerung
Roh-Events180 Tage, in Start 90je Mandant bis zur Grenze des Tarifs einstellbar, vom Worker durchgesetzt
Queue-Einträge (erledigt)24 Stundenautomatische Bereinigung
Sitzungen und Tokensbis Ablaufautomatische Bereinigung
Roh-Events ausgelieferter Anzeigen (Impression, Sichtbarkeit)höchstens 180 Tagebei längerer Frist danach aus der Messdatenbank entfernt; die Berichte zählen sie weiter aus dem Analysespiegel, bis die Frist endet. Der Spiegel trägt keine direkten Kennungen, lässt sich aber über Satzschlüssel zurückverknüpfen und ist deshalb nicht anonym
Journeys, Touchpoints, Conversionswie die Roh-Eventsvom Worker mit der Frist der Roh-Events gelöscht; früher auf Datenschutzanfrage
Reichweite ohne Einwilligungwie die Roh-Eventsvom Worker gelöscht; im Bericht erst ab fünf Aufrufen je Quelle einzeln
Änderungsprotokoll, einschließlich Anmeldungen180 Tage je Eintragvom Worker gelöscht; spätestens mit dem Konto
Antworten auf die Nachkauf-Fragewie die Roh-Eventshängen am Roh-Event und gehen mit ihm
Abgleichsdaten der Zuordnung über den Checkouthöchstens 24 Stundendanach nicht mehr verwendet und im laufenden Betrieb gelöscht, auch ohne Zuordnung; in Sicherungen bis zu deren Ablauf
Webhook-ZustellungenInhalt höchstens 24 Stunden, Protokoll 30 TageInhalt fällt mit Zustellung oder Aufgabe weg
Sicherungen der Datenbankhöchstens die letzten 14 täglichen, rund zwei Wochenlaufen ab; werden nicht nach einzelnen Datensätzen durchsucht
Restkopien beim Cloud-Anbieterhöchstens 180 Tage nach der Löschungnach dem Vertrag des Anbieters; aus ihnen stellen wir nichts wieder her

Nach einem Wechsel in einen kleineren Tarif

Trägt der neue Tarif die eingestellte Frist nicht (etwa 180 Tage nach dem Ende der Testphase in Start mit 90), kürzen wir nicht sofort. Die Admins bekommen eine E-Mail mit dem Tag der Kürzung, 30 Tage im Voraus, und dasselbe steht unter „Tarif & Verbrauch“. Bis dahin bleibt alles; danach löschen wir, was älter ist als die neue Frist. Wer vorher einen Tarif mit längerer Aufbewahrung wählt, behält alles.

Ausgelieferte Anzeigen sind die Ausnahme in der anderen Richtung. Ihre Rohzeilen tragen nach 180 Tagen nichts mehr bei: Ein Sichtkontakt kann eine Bestellung oder Anfrage höchstens 30 Tage nach der Auslieferung erreichen, und Journeys wie Modelle lesen den Kontakt, nicht die Rohzeile. Bewahrst du länger auf, entfernen wir die Rohzeilen deshalb nach 180 Tagen aus der Messdatenbank. Der Kontakt bleibt in jeder Journey, und deine Berichte kommen dann aus dem Analysespiegel, der die Auslieferungen bis zum Ende deiner Frist behält. Das kann bis zu sechs Minuten hinter der Messung liegen. Liegt der Analysespiegel einmal mehr als 15 Minuten zurück, rechnen deine Berichte so lange aus der Messdatenbank. In dieser Zeit fehlen dort die Auslieferungen, die älter sind als 180 Tage. Berichte über die letzten 180 Tage stimmen auch dann.

Die Frist gilt auch für den Analysespiegel: Was in der Datenbank abläuft, wird dort nachgezogen. Sicherungen laufen dagegen in ihrem eigenen Zyklus ab und werden nicht durchsucht, um einzelne Datensätze zu entfernen. Davon zu unterscheiden sind Restkopien beim Cloud-Anbieter: Was wir gelöscht haben, entfernt er nach seinem Vertrag spätestens nach 180 Tagen; wiederherstellen können wir daraus nichts. Wird eine Sicherung eingespielt, prüft ein Lauf den wiederhergestellten Bestand gegen die Sperrliste und löscht erneut, was gesperrt ist. Hast du deine Frist nach dem Stand der Sicherung geändert, gilt deine Änderung weiter: Jede Änderung geht zusätzlich in ein Journal außerhalb der Datenbank, und wir setzen die Frist daraus wieder, bevor der erste Löschlauf läuft. Du musst sie nicht erneut einstellen.

Rechtlicher Hinweis

Welche Frist zu deinem Zweck passt, legst du als Verantwortliche oder Verantwortlicher fest. Eine kürzere Frist verringert die Datenmenge, begrenzt aber auch, wie weit zurück du auswerten kannst.

Zuletzt geprüft am 13.10.2026

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    Was genau liegt bei Metrunio über die Besucher meiner Website?

    Pseudonyme Kennungen, Ereignisdaten mit Zeitstempel, Kampagnen- und Klickkennungen sowie Conversion-Werte. Keine rohen IP-Adressen; Klartextnamen und Kontaktangaben sind in den Ereignisfeldern nicht vorgesehen. Erkannte E-Mail-Adressen und Telefonnummern führen zur Ablehnung; die automatische Prüfung erkennt aber nicht alle personenbezogenen Angaben.

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    Datenschutzanfragen werden im Portal unter „Datenschutz“ bearbeitet, nicht per Ticket. Jeder Vorgang wird erfasst und im Änderungsprotokoll festgehalten; die betroffene Person wird über eine pseudonyme Kennung gesucht.

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    Wie sehe ich nach, wer eine Einstellung verändert hat?

    Das Änderungsprotokoll verzeichnet Änderungen mit Person, Zeitpunkt und Vorgang, dazu die Sicherheit der Konten, etwa wer die Bestätigung in zwei Schritten abgeschaltet oder einen Zugang gesperrt hat. Es ist für die Rolle Admin einsehbar; jeder Eintrag bleibt 180 Tage stehen.

  • Was kostet Metrunio?

    Welche Tarife gibt es, und was passiert bei Überschreitung?

    Fünf Tarife, gestaffelt nach Events im Monat: Start (kostenlos), Pro (79 €), Growth (249 €), Scale (599 €) und Agentur (299 € mit zwei Kundenmandanten, 49 € je weiterem, 250.000 Events je Kundenmandant); je vier ausgelieferte Impressionen zählen als ein Event. Über dem Kontingent kosten angefangene 10.000 Events 3 €, und ein Tarif kostet nie mehr, als der nächsthöhere bei derselben Menge kosten würde.

Sieh, was deine Daten erzählen.

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