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Kampagnen und Messung

Wie messe ich die Sichtbarkeit eines Werbemittels?

Das Viewability-Tag ist ein eigenes Skript im Werbemittel. Es meldet eine Impression als sichtbar, sobald mindestens 50 Prozent der Fläche für eine Sekunde im Sichtbereich waren. Sichtbarkeit misst Metrunio ab dem Tarif Pro, nicht im kostenlosen Tarif Start.

Was ist das Viewability-Tag und wann gilt eine Impression als sichtbar?

<script async src="https://collector.example.com/v1/viewability.js"
  data-metrunio-token="<TOKEN>"
  data-metrunio-impression-id="[IMPRESSION_ID]"
  data-metrunio-endpoint="https://collector.example.com"
  data-metrunio-consent="granted"
  data-metrunio-site-domain="[SITE_DOMAIN]"
  data-metrunio-min-ratio="0.5"
  data-metrunio-min-duration="1000"></script>

Die Schwellen entsprechen der üblichen Branchendefinition für Display: 50 Prozent Fläche, eine Sekunde. Sie stehen im Tag und sind damit nachprüfbar statt nur behauptet.

Sichtbar heißt: Gelegenheit, nicht Aufmerksamkeit

Eine sichtbare Impression sagt, dass das Werbemittel lange genug und groß genug im Sichtbereich des Fensters war, um gesehen werden zu können. Ob jemand hingesehen hat, misst kein Tag der Welt. Wer aus Sichtbarkeit Aufmerksamkeit macht, hat die Zahl schon falsch gelesen.

Formate und Schwellen

FormatBranchenübliche SchwelleWas Metrunio misst
Display, normale Größe50 % Fläche, 1 Sekunde50 % Fläche, 1 Sekunde; die Vorgabe im Tag
Display, große Formate ab 242.500 Pixeln30 % Fläche, 1 Sekundedieselbe Display-Regel; eine eigene Schwelle für große Formate gibt es nicht
Video50 % Fläche, 2 Sekunden zusammenhängendkeine eigene Videoregel; das Tag nutzt die eingestellte Display-Schwelle (eine Sekunde), also eine kürzere Zeit als die Videoregel. Die Zahl ist deshalb kein Nachweis einer nach Videokriterien sichtbaren Impression

Die Schwelle steht als data-metrunio-min-ratio und data-metrunio-min-duration im Tag. Änderst du sie, ändert sich die Regel: Gemeldet wird, was dort steht, und nachprüfen können wir das von außen nicht. Deshalb weist die Post-View-Abdeckung im Portal aus, welche Schwellen tatsächlich gemeldet wurden und wie viele Impressionen auf jede entfallen. Eine Zahl ohne ihre Schwelle ist nicht vergleichbar.

Was nicht als sichtbar gilt

  • Ein Werbemittel in einem Tab im Hintergrund: Der Sichtbarkeitsprüfer des Browsers meldet dort keine Fläche.
  • Ein Werbemittel, das die Schwelle nie zusammenhängend erreicht. Zwei halbe Sekunden sind keine Sekunde.
  • Eine Auslieferung ohne Tag. Sie zählt als Impression und nie als sichtbare; deshalb ist die Sichtbarkeitsquote immer eine Untergrenze.
  • Offensichtliche Bots, erkannt an der Kennung des Browsers. Das ist eine Heuristik und kein Bot-Management: Was sich als üblicher Browser ausgibt, zählt mit.

Achtung

Metrunio filtert offensichtliche Bots. Ungültiger Verkehr darüber hinaus wird nicht eigens ausgewiesen, und einen Nachweis dazu nach einem Branchenstandard stellt Metrunio nicht aus.

Das Tag misst noch etwas Zweites: ob der Browser eine Sichtkennung zurückträgt und woher sie stammt. Kommt eine zurück, die dein Shop ausgestellt hat, ist nachgewiesen, dass dieser Browser Sichtkontakt und Kauf verbinden lässt. Kommt nur die zurück, die das Pixel eben gesetzt hat, ist das noch kein Nachweis: Firefox trägt sie aus einer Partition zurück, die deinen Shop nie erreicht. Aus beidem entsteht die Post-View-Abdeckung im Portal, als Unter- und Obergrenze. data-metrunio-consent="granted" ist die Bedingung dafür. Ohne Einwilligung wird weder gesetzt noch gelesen.

Achtung

Pixel und Viewability-Tag müssen dieselbe Impression-ID erhalten. Andernfalls lassen sich Auslieferung und Sichtbarkeit nicht verbinden, und es entstehen sichtbare Impressionen ohne zugehörige Auslieferung.

Hinweis

Das Viewability-Tag misst ab dem Tarif Pro und in der Testphase. Im kostenlosen Tarif „Start“ nimmt der Collector seine Meldungen nicht an und antwortet mit IMPRESSIONS_NOT_IN_PLAN; eine Sichtkennung entsteht nicht.

Zuletzt geprüft am 15.10.2026

Ebenfalls gefragt

  • Viewability messen
  • Wann zählt eine Impression als sichtbar?
  • Sichtbarkeitsmessung einbauen

Weiterführende Artikel

  • Wie baue ich das Impression-Pixel ein?

    Wie messe ich, dass ein Werbemittel ausgeliefert wurde?

    Das Impression-Pixel ist ein 1×1-Bild, das du in das Werbemittel oder in das Ad-Tag einbaust. Es zählt die Auslieferung, nicht die Sichtbarkeit; dafür gibt es das getrennte Viewability-Tag. Gemessen wird ab dem Tarif Pro, im kostenlosen Tarif Start nimmt Metrunio keine Impressionen an.

  • Was bedeuten die Makros im Trackingcode?

    Was ist [IMPRESSION_ID] und was passiert, wenn das Makro nicht ersetzt wird?

    Dein Adserver ersetzt [IMPRESSION_ID] durch die Kennung der einzelnen Auslieferung und [CACHEBUSTER] durch einen Zufallswert. Bleibt [IMPRESSION_ID] unersetzt, erkennt der Collector das und vergibt dem Pixel je Auslieferung eine eigene Impression-ID. Die Impression zählt dann, das Viewability-Tag meldet aber nichts: Ohne gemeinsame Kennung lässt sich die Sichtbarkeit keiner Auslieferung zuordnen.

  • Wie Post-View gemessen wird und wo nicht

    Wie kommt ein Sichtkontakt ohne Klick zu einem Kauf in meinem Shop?

    Über ein Cookie auf der Messadresse: Pixel und Viewability-Tag setzen es bei Einwilligung, das SDK in deinem Shop trägt es zurück, und die Verknüpfung entsteht serverseitig. Das trägt in Chrome und Edge, nicht in Safari, Firefox und Brave. Wie groß der verknüpfbare Anteil bei dir ist, zeigt die Post-View-Abdeckung im Portal.

  • Was ist Post-View und was sagt es aus?

    Warum sollte ich Sichtkontakte ohne Klick mitzählen?

    Post-View heißt: Eine sichtbare Anzeige, auf die kein Klick folgte, wird mit einer späteren Bestellung oder Anfrage verbunden und nach deinem Modell berücksichtigt. So bekommen Kontakte eine Zahl, die die Klickmessung nicht sieht, etwa bei Display; das geht nur, wo dein eigenes Tag läuft, beide Seiten eingewilligt haben und der Browser die Sichtkennung zurückträgt. Einen Anteil bekommen Sichtkontakte ab dem Tarif Pro, und wie stark sie zählen, entscheiden Modell und Sichtfenster.

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