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Kampagnen und Messung

Wie Post-View gemessen wird und wo nicht

Über ein Cookie auf der Messadresse: Pixel und Viewability-Tag setzen es bei Einwilligung, das SDK in deinem Shop trägt es zurück, und die Verknüpfung entsteht serverseitig. Das trägt in Chrome und Edge, nicht in Safari, Firefox und Brave. Wie groß der verknüpfbare Anteil bei dir ist, zeigt die Post-View-Abdeckung im Portal.

Wie kommt ein Sichtkontakt ohne Klick zu einem Kauf in meinem Shop?

Ein Klick nimmt seine Kennung mit auf die Zielseite. Ein Sichtkontakt nimmt nichts mit, es sei denn, der Browser tut es. Das Einzige, was ein Browser ohne Fingerprint und ohne Umgehung seines Schutzes von einer Seite zur anderen trägt, ist ein Cookie der Adresse, die auf beiden Seiten angesprochen wird. Diese Adresse ist deine Messadresse: deine eigene Messdomäne, oder die gemeinsame, wenn du keine eingerichtet hast.

Der Weg in vier Schritten

  1. 01Das Impression-Pixel wird mit Einwilligung des Publishers geladen (c=1) und setzt die Sichtkennung: ein Cookie namens metrunio_view, 30 Tage gültig, nur für die Messadresse.
  2. 02Das Viewability-Tag meldet die Impression als sichtbar und misst dabei, ob der Browser die Sichtkennung zurückträgt. Dieses Ja oder Nein ist die Grundlage der Abdeckung.
  3. 03Der spätere Besuch in deinem Shop: Das SDK sendet mit Marketing-Einwilligung zur selben Messadresse, und der Browser hängt das Cookie an, wenn er es gehalten hat.
  4. 04Der Worker verknüpft beide Seiten über die Sichtkennung, deterministisch wie über eine Klickkennung. Liegt der Sichtkontakt im Sichtfenster, bekommt er ab dem Tarif Pro im Modell mit Post-View einen Anteil.

Widerruft die Person im Shop ihre Marketing-Einwilligung, entfernt der Collector das Cookie, und die Sichtkontakte, die mit diesem Browser verbunden sind, werden gelöscht (Artikel zum Widerruf).

Wo es funktioniert

  • Display und Programmatic mit deinen eigenen Tags: in Chrome und Edge mit Standardeinstellung, auf dem Rechner wie auf Android.
  • Anzeigen auf deinen eigenen Seiten (Onsite-Teaser, Startseiten-Banner): Dort läuft das SDK, die Verknüpfung entsteht über dessen First-Party-Kennung, ohne Cookie im Drittkontext.
  • Nur mit Einwilligung auf beiden Seiten: beim Publisher, dessen Consent-Tool sie an den Adserver und der an das Pixel weitergibt, und in deinem Shop.
  • Nur mit derselben Messadresse in Pixel, Tag und Einbaucode. Richtest du eine eigene Messdomäne ein, tausche alle drei aus. Das Portal erzeugt sie passend.

Wo nicht

  • Safari und Brave verwerfen das Cookie auf der Publisher-Seite, weil es dort ein Drittanbieter-Cookie ist; Firefox legt es in eine Partition der Publisher-Seite, aus der es den Shop nie erreicht. Das gilt auch mit eigener Messdomäne: Sie ist für den Publisher trotzdem ein Dritter. Dasselbe gilt für Chrome im Inkognito-Modus und für Nutzer, die Drittanbieter-Cookies gesperrt haben.
  • In den geschlossenen Feeds von Meta, Google und TikTok: Dort lässt keine Plattform ein fremdes Tag zu. Der Klick wird gemessen, der Sichtkontakt nicht.
  • Newsletter: Die Öffnung ist ein geladenes Bild, kein Sichtkontakt. Mailprogramme laden Bilder auch ohne Leser. Sie wird als email_open geführt und bekommt nie einen Anteil.
  • View-through-Zahlen einer Plattform (DV360, CM360, Meta) sind aggregiert und nicht deterministisch. Sie werden nie zu eigenen Kontakten umgedeutet.

Die Abdeckung

Im Portal steht neben dem Post-View-Anteil die Post-View-Abdeckung, je Kanal und je Browserfamilie, in zwei Zahlen. „Nachgewiesen“: Die Sichtkennung kam aus dem anderen Kontext zurück, also im Shop ausgestellt und auf der Publisher-Seite zurückgetragen, oder umgekehrt; dieser Browser lässt Sichtkontakt und Kauf verbinden. „Zurückgetragen“: Irgendeine Sichtkennung kam beim Viewability-Tag zurück. Das tut Firefox auch, aus einer Partition der Publisher-Seite, die den Shop nie erreicht. Die erste Zahl ist die Untergrenze, die zweite die Obergrenze; beide sind gemessen, nicht angenommen. Ein Post-View-Anteil von drei Prozent bedeutet bei einer Abdeckung von zwölf Prozent etwas anderes als bei neunzig. Ohne Sichtkennung erhält ein Sichtkontakt keinen Anteil; für den nicht verknüpfbaren Teil bleiben die Conversions „nicht zugeordnet“.

Hinweis

Was der Browser verwirft, wird nicht ersetzt. Kein Fingerprint, keine Umleitung über den Shop, keine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Der Sichtkontakt bleibt als sichtbare Impression gezählt, aber ohne Verbindung zum Kauf.

Rechtlicher Hinweis

Die Sichtkennung ist eine Speicherung im Endgerät nach § 25 Abs. 1 TDDDG und braucht die Einwilligung der Nutzerin. Sie gehört in deine Datenschutzerklärung und in die deines Publishers. Diese Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung.

Zuletzt geprüft am 14.10.2026

Ebenfalls gefragt

  • Wie funktioniert Post-View technisch?
  • Warum ist meine Post-View-Abdeckung so niedrig?
  • Funktioniert Post-View in Safari?
  • Was ist die Sichtkennung?
  • Braucht Post-View ein Cookie?
  • Was bedeutet Post-View-Abdeckung?

Weiterführende Artikel

  • Wie baue ich das Impression-Pixel ein?

    Wie messe ich, dass ein Werbemittel ausgeliefert wurde?

    Das Impression-Pixel ist ein 1×1-Bild, das du in das Werbemittel oder in das Ad-Tag einbaust. Es zählt die Auslieferung, nicht die Sichtbarkeit; dafür gibt es das getrennte Viewability-Tag. Gemessen wird ab dem Tarif Pro, im kostenlosen Tarif Start nimmt Metrunio keine Impressionen an.

  • Wie messe ich die Sichtbarkeit eines Werbemittels?

    Was ist das Viewability-Tag und wann gilt eine Impression als sichtbar?

    Das Viewability-Tag ist ein eigenes Skript im Werbemittel. Es meldet eine Impression als sichtbar, sobald mindestens 50 Prozent der Fläche für eine Sekunde im Sichtbereich waren. Sichtbarkeit misst Metrunio ab dem Tarif Pro, nicht im kostenlosen Tarif Start.

  • Wie funktioniert das Click-Tracking?

    Wie messe ich Klicks auf ein Werbemittel?

    Du ersetzt die Ziel-URL im Werbemittel durch die erzeugte Click-Tracking-URL. Metrunio zählt den Klick und leitet auf das gespeicherte Ziel weiter, nicht auf ein Ziel, das in der Anfrage steht.

  • Was ist Post-View und was sagt es aus?

    Warum sollte ich Sichtkontakte ohne Klick mitzählen?

    Post-View heißt: Eine sichtbare Anzeige, auf die kein Klick folgte, wird mit einer späteren Bestellung oder Anfrage verbunden und nach deinem Modell berücksichtigt. So bekommen Kontakte eine Zahl, die die Klickmessung nicht sieht, etwa bei Display; das geht nur, wo dein eigenes Tag läuft, beide Seiten eingewilligt haben und der Browser die Sichtkennung zurückträgt. Einen Anteil bekommen Sichtkontakte ab dem Tarif Pro, und wie stark sie zählen, entscheiden Modell und Sichtfenster.

  • Warum sehe ich keine Post-View-Touchpoints?

    Sichtbare Impressionen tauchen nicht in den Journeys auf. Woran liegt das?

    Post-View benötigt ein eigenes, sichtbares Impression-Signal. Ohne Viewability-Tag oder mit abweichender Impression-ID entsteht kein Post-View-Kontakt.

  • Misst Metrunio Meta- und Google-Anzeigen?

    Kann Metrunio meine Anzeigen bei Meta, Google und TikTok messen?

    Den Klick ja, den Sichtkontakt davor nicht. In den geschlossenen Feeds von Meta, Google und TikTok lässt keine Plattform ein fremdes Impression-Tag zu; dort misst Metrunio den Klick und die Conversion, und den Sichtkontakt gibt es nur als Zahl der Plattform selbst. Auf Display, Programmatic und Affiliate misst Metrunio Auslieferung und Sichtbarkeit selbst; beim Newsletter die Öffnung, die kein Sichtkontakt ist.

  • Wo endet die Messung?

    Welche Grenzen hat die Messung von Metrunio?

    Post-View ist nur messbar, wo eigene Tags ausgeliefert werden dürfen und der Browser die Sichtkennung zurückträgt: Nicht jede ausgelieferte Anzeige ist sichtbar, nicht jede sichtbare mit dem Kauf verknüpfbar. Ohne Einwilligung entstehen bewusst Lücken, und eine Lücke bleibt eine Lücke, keine Null. Attribution beschreibt Zuordnung, nicht kausale Werbewirkung.

  • Auf welcher Website lief meine Anzeige?

    Kann Metrunio zeigen, auf welcher Publisher-Website eine Anzeige gesehen oder geklickt wurde?

    Metrunio zeigt sie für Anzeigen mit deinem eigenen Trackingcode. Setzt dein Adserver die Domain in das Makro [SITE_DOMAIN] ein, steht sie an jeder Impression, jedem Sichtkontakt und jedem Klick. Fehlt das Makro, liest Metrunio die Website aus dem Referrer, soweit der Browser ihn mitschickt, und sagt dazu, dass die Angabe von dort stammt.

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