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Attribution

Was ist Post-View und was sagt es aus?

Post-View heißt: Eine sichtbare Anzeige, auf die kein Klick folgte, wird mit einer späteren Bestellung oder Anfrage verbunden und nach deinem Modell berücksichtigt. So bekommen Kontakte eine Zahl, die die Klickmessung nicht sieht, etwa bei Display; das geht nur, wo dein eigenes Tag läuft, beide Seiten eingewilligt haben und der Browser die Sichtkennung zurückträgt. Einen Anteil bekommen Sichtkontakte ab dem Tarif Pro, und wie stark sie zählen, entscheiden Modell und Sichtfenster.

Warum sollte ich Sichtkontakte ohne Klick mitzählen?

Was Post-View kann

Ob Display- und Videowerbung ohne Klick vor einer Bestellung oder Anfrage stand, sieht man erst, wenn man den Sichtkontakt misst. Zählt man nur Klicks, hat dieser Teil des Budgets keine Zahl. Post-View gibt ihm eine: als getrennt ausgewiesene Größe, nicht als stille Aufwertung. Wie sich die Zuordnung verändert, wenn diese Kontakte einbezogen werden, zeigt der Modellvergleich in deinem eigenen Bestand. Wie viele zusätzliche Käufe die Werbung verursacht hat, zeigt er nicht. Das untersucht ein Experiment.

Wo es endet

  • Post-View ist nur messbar, wo eigene Impression- oder Viewability-Tags ausgeliefert werden dürfen.
  • Eine ausgelieferte Impression ist nicht automatisch sichtbar. Nur sichtbare zählen.
  • Geschlossene Plattformen lassen unabhängige Tags nicht überall zu.
  • Der Sichtkontakt erreicht den Kauf nur, wenn der Browser die Sichtkennung hält: Chrome und Edge tun das, Safari, Firefox und Brave nicht. Wie groß dieser Anteil bei dir ist, steht als Post-View-Abdeckung neben dem Anteil.
  • Fehlen Signale, erfinden wir keine Kontakte.
  • Attribution beschreibt Zuordnung, nicht Ursache.

Hinweis

Der Entscheidungspunkt: Vergleiche Click-only und Post-View, bevor du Budget verschiebst. Die Differenz zwischen beiden ist die eigentliche Aussage, nicht die Post-View-Zahl allein.

Zuletzt geprüft am 14.10.2026

Ebenfalls gefragt

  • Was bedeutet Post-View?
  • View-Through Conversion
  • Lohnt sich Display?

Weiterführende Artikel

  • Wie Post-View gemessen wird und wo nicht

    Wie kommt ein Sichtkontakt ohne Klick zu einem Kauf in meinem Shop?

    Über ein Cookie auf der Messadresse: Pixel und Viewability-Tag setzen es bei Einwilligung, das SDK in deinem Shop trägt es zurück, und die Verknüpfung entsteht serverseitig. Das trägt in Chrome und Edge, nicht in Safari, Firefox und Brave. Wie groß der verknüpfbare Anteil bei dir ist, zeigt die Post-View-Abdeckung im Portal.

  • Warum sehe ich keine Post-View-Touchpoints?

    Sichtbare Impressionen tauchen nicht in den Journeys auf. Woran liegt das?

    Post-View benötigt ein eigenes, sichtbares Impression-Signal. Ohne Viewability-Tag oder mit abweichender Impression-ID entsteht kein Post-View-Kontakt.

  • Wie messe ich die Sichtbarkeit eines Werbemittels?

    Was ist das Viewability-Tag und wann gilt eine Impression als sichtbar?

    Das Viewability-Tag ist ein eigenes Skript im Werbemittel. Es meldet eine Impression als sichtbar, sobald mindestens 50 Prozent der Fläche für eine Sekunde im Sichtbereich waren. Sichtbarkeit misst Metrunio ab dem Tarif Pro, nicht im kostenlosen Tarif Start.

  • Wo endet die Messung?

    Welche Grenzen hat die Messung von Metrunio?

    Post-View ist nur messbar, wo eigene Tags ausgeliefert werden dürfen und der Browser die Sichtkennung zurückträgt: Nicht jede ausgelieferte Anzeige ist sichtbar, nicht jede sichtbare mit dem Kauf verknüpfbar. Ohne Einwilligung entstehen bewusst Lücken, und eine Lücke bleibt eine Lücke, keine Null. Attribution beschreibt Zuordnung, nicht kausale Werbewirkung.

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