INTEGRATION / SHOPWARE
Shopware 6 messen, mit Bestellungen direkt vom Shop-Server.
Das Metrunio-Plugin setzt den Einbaucode in jeden Sales Channel, übernimmt die Entscheidung aus deinem Cookie-Banner und meldet Bestellungen, Stornos und Erstattungen vom Server deines Shops. So siehst du, welche Werbekontakte vor deinen Bestellungen lagen.
01 / WAS SIE TUT
Ein Plugin für Besuch, Einwilligung und Bestellung.
Das Plugin schreibt den Einbaucode und das Skript, das die Entscheidung aus deinem Banner liest, in den Kopf jeder Seite des Sales Channels. Den Kauf meldet nicht der Browser, sondern der Shop-Server, sobald die Bestellung angelegt ist: über die Warteschlange von Shopware und mit Wiederholung bis zu 24 Stunden, wenn Metrunio gerade nicht erreichbar ist. Mit Einwilligung hängt das Plugin eine Kennung aus der Sitzung an die Bestellung; darüber verbindet Metrunio den Kauf mit den Besuchen davor.
Verbunden wird im Plugin mit einem Klick: Das Portal öffnet sich, du wählst die Website, und Shopware zeigt danach, womit es verbunden ist. Konto und Auftragsverarbeitungsvertrag legst du vorher im Portal an.
Woher du es bekommst
Im Shopware Store steht das Plugin derzeit nicht. Du lädst es kostenlos im Portal unter „Einrichtungsassistent“ herunter und lädst die Datei in der Administration hoch.
02 / EINBAU
So richtest du es ein.
- 01
Lade das Plugin im Portal unter „Einrichtungsassistent“ herunter, lade es unter „Erweiterungen → Meine Erweiterungen → Erweiterung hochladen“ hoch, installiere und aktiviere es.
- 02
Öffne die Plugin-Einstellungen, wähle oben den Sales Channel und klicke auf „Mit Metrunio verbinden“. Melde dich im Portal an, wähle die Website und bestätige.
- 03
Wähle unter „Consent-Quelle“ dein Werkzeug oder lass „Automatisch“ stehen. Speichere und leere den Cache.
- 04
Klicke auf „Consent prüfen“: Dein Shop zeigt oben rechts, welches Werkzeug erkannt ist und welche Entscheidung vorliegt.
- 05
Öffne den Shop in einem privaten Fenster, stimme im Banner zu und rufe zwei Seiten auf. Im Portal erscheinen sie im Live-Test.
Das brauchst du
Shopware 6.6 oder 6.7, selbst betrieben oder bei einem Hoster, einen laufenden Message-Worker und ein Metrunio-Konto mit abgeschlossenem Auftragsverarbeitungsvertrag.
03 / WAS ANKOMMT
Was gemessen und was zugeordnet wird.
Gemessen heißt: Metrunio hat es selbst erfasst. Zugeordnet heißt: Ein Attributionsmodell hat den gemessenen Umsatz auf die Kontakte davor verteilt.
| Was | Woher | Art |
|---|---|---|
| Seitenaufrufe und die Entscheidung im Banner | Einbaucode auf jeder Seite des Sales Channels, erst nach der Entscheidung | gemessen |
| Kauf mit Umsatz und Warenkorb | Shop-Server, sobald die Bestellung angelegt ist | gemessen |
| Storno und volle Erstattung | Shop-Server beim Statuswechsel | gemessen |
| Umsatz je Kanal und Kampagne | Das Attributionsmodell deines Kontos, nur für Käufe mit Einwilligung für Analytics | zugeordnet |
04 / EINWILLIGUNG
Dein Consent-Werkzeug bleibt, das Plugin liest die Entscheidung.
Das Plugin liest die Entscheidung aus dem Cookie-Manager von Shopware oder aus Usercentrics, consentmanager, Cookiebot, CCM19, OneTrust, dem Google Consent Mode oder IAB TCF. Vor der Entscheidung deiner Besucher speichert und sendet der Einbaucode nichts. Werkzeuge, die Skripte vor der Einwilligung selbst zurückhalten, erkennen an den Skript-Tags, dass sie Metrunio laden dürfen; „Consent prüfen“ zeigt dir, ob dein Werkzeug einen eigenen Eintrag braucht.
Bestellungen ohne Entscheidung im Banner meldet der Server mit Bestellnummer und ohne Browser-, Kunden- und Werbekennungen. Sie zählen im gemessenen Umsatz und werden keinem Kanal zugeordnet. Nach einer Ablehnung gilt das nur mit aktivierter Zusatzweisung zur Umsatzabstimmung. Ob diese Einordnung für deinen Shop trägt, klärst du mit deiner Datenschutzberatung.
05 / GRENZEN
Was die Erweiterung nicht tut.
- In Shopware Cloud laufen keine Plugins. Dort misst du über das Code-Snippet und die Server Events API.
- Teilerstattungen meldet das Plugin nicht, weil Shopware dafür nur einen Status kennt, keinen Betrag. Melde sie über die Server Events API.
- Bestellungen, die du in der Administration anlegst, haben keine Sitzung und damit keine Einwilligung. Sie zählen im Umsatz, werden aber keinem Kanal zugeordnet.
- Ohne laufenden Message-Worker bleiben die Bestellmeldungen im Shop liegen. Das Portal meldet das nach einer Stunde, und nicht gemeldete Bestellungen stößt du in den Plugin-Einstellungen erneut an.
06 / LADEZEIT
Was dein Shop zusätzlich lädt.
Das Plugin lädt dasselbe Messskript wie jeder andere Einbauweg: gepackt rund 12 KB, asynchron, also ohne den Aufbau deiner Seite anzuhalten. Dazu kommt ein zweites Skript, das die Entscheidung aus deinem Banner liest. Den Kauf meldet der Shop-Server über die Warteschlange; den Checkout hält das nicht auf.
07 / PREIS
Was es kostet.
Das Plugin ist kostenlos. Was du für Metrunio zahlst, hängt vom Tarif ab; es gibt einen kostenlosen Tarif, und was die anderen kosten und enthalten, steht auf der Preisseite.
08 / HÄUFIG GEFRAGT
Fragen vor dem Einbau.
Steht das Plugin im Shopware Store?
Läuft das Plugin mit Shopware 6.5 oder in Shopware Cloud?
Was ist mit mehreren Sales Channels?
Was bleibt, wenn ich das Plugin deinstalliere?
09 / WEITERE SYSTEME
Dein Shop läuft auf etwas anderem?
Für Webflow, eigene Anwendungen und Shops ohne Plugin gibt es den Google Tag Manager, das Code-Snippet und die Server Events API.
- Shopify-App
Storefront, Checkout und Bestellung in einer App, ohne Eingriff in das Theme.
- WordPress-Plugin
Einbaucode und Einwilligung auf jeder Seite, mit WooCommerce auch Bestellungen vom Server.
- Alle Integrationen