Attribution
Wie zählt Metrunio Folgezahlungen eines Abos?
Eine Folgezahlung meldest du als Kauf mit der Kennung des Abos (subscription_id) und dem Kennzeichen subscription_renewal; Verlängerungen aus Stripe kennzeichnet Metrunio selbst. Sie zählt im gemessenen Umsatz, steht in den Berichten getrennt und bekommt die Anteile der ersten Bestellung desselben Abos, denn einen eigenen Werbekontakt hat sie nicht. Ohne bekannte erste Bestellung oder ohne Einwilligung bleibt sie mit Grund nicht zugeordnet.
Wie kennzeichne ich Abo-Folgezahlungen, und welchem Kanal werden sie zugeordnet?
Eine Kundin schließt im März über eine Anzeige auf Instagram ein Abo ab. Im April, Mai und Juni bucht dein Shop die nächste Rate ab, ohne dass sie deine Website besucht. Wem gehört der Umsatz dieser Raten? Metrunio ordnet ihn dem Kanal zu, dem schon die erste Bestellung zugeordnet ist: Jede Folgezahlung übernimmt die Anteile der ersten Bestellung desselben Abos.
So kennzeichnest du Folgezahlungen
- Server Events API: Sende jede Rate als Kauf mit eigener Bestellnummer, dazu subscription_id und subscription_renewal: true. Die erste Bestellung trägt dieselbe subscription_id, ohne Kennzeichen oder mit subscription_renewal: false.
- Stripe: Wähle beim Webhook zusätzlich invoice.paid. Metrunio zählt dann jede Verlängerung (billing_reason subscription_cycle) als Folgezahlung und erkennt die erste Bestellung am Checkout im Abo-Modus. Die erste Rechnung eines Abos zählt nicht noch einmal neben dem Checkout.
- SDK im Browser: metrunio.conversion({ orderId, value, currency, subscriptionId, subscriptionRenewal: true }). Das brauchst du nur, wenn eine Verlängerung im Browser bestätigt wird; meist kommt sie vom Server.
- Shopware ab Plugin 1.3.0 (Shopware Subscriptions) und WordPress ab Plugin 1.0.1 (WooCommerce Subscriptions) senden Abo-Kennung und Kennzeichen selbst. Eine Verlängerung entsteht dort ohne Besuch und kommt deshalb wie die aus Stripe ohne Einwilligung an: gemessen, gekennzeichnet, nie zugeordnet. Die Shopify-App sendet das Kennzeichen noch nicht; ihre Verlängerungsbestellungen zählen bis dahin als gewöhnliche Käufe.
{
"event_id": "abo-77-rate-2026-10",
"event_type": "purchase",
"occurred_at": "2026-10-01T06:00:00Z",
"order_id": "R-2026-10-77",
"subscription_id": "abo-77",
"subscription_renewal": true,
"value": "29.00",
"currency": "EUR",
"user_id": "4711",
"consent_state": "granted",
"consent_purposes": ["analytics", "marketing"]
}Eine Folgezahlung ist nie die erste Bestellung eines Kunden. Sendest du dazu new_customer: true, nimmt Metrunio sie nicht an und nennt das Feld; an einer Anfrage oder einem Zielschritt gehören die beiden Felder ebenfalls nicht.
Wie sie zugeordnet wird
Metrunio sucht die erste Bestellung desselben Abos: den frühesten Kauf mit derselben subscription_id ohne Kennzeichen, auf derselben Website und in derselben Umgebung. Die Folgezahlung bekommt in jedem Modell dieselben Anteile wie diese Bestellung und verteilt damit ihren eigenen Wert. Lagen bei der ersten Bestellung 40 Prozent bei Paid Search und 60 Prozent bei Paid Social, gehen von einer Rate über 30 € also 12 € an Paid Search und 18 € an Paid Social. Wird die erste Bestellung neu gerechnet, ziehen ihre Folgezahlungen nach.
Kontakte vor der Folgezahlung selbst zählen dafür nicht. Öffnet die Kundin vor der Abbuchung ihr Konto über deinen Newsletter, bekommt der Newsletter von der Rate nichts: Die Rate kommt ohnehin.
Wann sie nicht zugeordnet wird
- „Die erste Bestellung dieses Abos ist nicht bekannt“: Das Abo begann, bevor Metrunio gemessen hat, die subscription_id fehlt, oder die erste Bestellung kam ohne Einwilligung und damit ohne Abo-Kennung an. Meldest du ältere erste Bestellungen über den Bestandsimport nach, werden die Folgezahlungen neu gerechnet. Ebenso, wenn die erste Bestellung gelöscht wird, auf Anfrage oder weil ihre Aufbewahrungsfrist abläuft: Dann werden ihre Folgezahlungen sofort neu gerechnet und verlieren den übernommenen Kanal.
- „Die erste Bestellung dieses Abos ist keinem Kontakt zugeordnet“: Sie hat selbst keinen Kanal. Den Grund nennt sie.
- „Keine Einwilligung“: Die Folgezahlung kam ohne Einwilligung zur Umsatzabstimmung. Sie ist gemessen und gekennzeichnet, wird aber nie zugeordnet, auch nicht über die erste Bestellung. So kommen alle Verlängerungen aus Stripe an, weil eine Rechnung keine Referenz aus dem Browser trägt.
In den Berichten
- Übersicht: Unter den Kennzahlen steht, wie viele Folgezahlungen im Zeitraum kamen, mit ihrem gemessenen und ihrem zugeordneten Umsatz. Beides steckt in den Umsätzen darüber.
- Attribution: Die Spalte „Davon Folgezahlungen“ zeigt je Zeile den zugeordneten Umsatz aus Folgezahlungen.
- Bestellungen & Ziele: Eine Folgezahlung trägt den Hinweis „Folgezahlung eines Abos“; mit „Nur Folgezahlungen“ siehst du sie allein.
- Export und Lese-API: folgezahlungen_zugeordnet und umsatz_folgezahlungen_zugeordnet im Attributionsexport, folgezahlung und abo im Conversion-Export, isRenewal und subscriptionId in der Lese-API. Der Datenassistent und verbundene KI-Werkzeuge sehen nur das Kennzeichen, nicht die Kennung des Abos.
- Neukunden: CAC und Neukundenkosten zählen Folgezahlungen nicht. In der Neukundenquote zählen sie als Bestellungen von Bestandskunden, in Kohorten als Wiederkauf. Ist der erste gemessene Kauf eines Kunden schon eine Folgezahlung, steht er in keiner Kohorte.
- Werbeplattformen: Eine Folgezahlung geht nicht als Conversion an Google, Meta oder andere zurück; das Protokoll der Rückgabe nennt den Grund.
Hinweis
Zugeordneter Umsatz einer Folgezahlung belegt keine Wirkung. Er sagt, welchem Kanal die erste Bestellung des Abos zugeordnet ist, nicht, dass die Rate ohne ihn ausgeblieben wäre.
Zuletzt geprüft am 16.10.2026
Im Kundenportal
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