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Attribution

Wie rechnen die Attributionsmodelle?

Es gibt sieben Modelle: Sechs verteilen eine Conversion nach einer festen, offengelegten Regel, das siebte liest die Regel aus deinen eigenen Wegen ab. Findet ein Modell passende Kontakte, verteilt es den Wert der Conversion vollständig auf sie; findet es keinen, bleibt sie „nicht zugeordnet“ und steht getrennt. Zugeordnet und nicht zugeordnet ergeben zusammen alle Conversions, die es rechnet.

Welche Modelle gibt es und wie verteilen sie den Anteil?

Hinweis

Im kostenlosen Tarif Start rechnet Metrunio mit einem Modell: „Letzter Klick ohne Direktzugriff“. Alle sieben nebeneinander gibt es ab Pro; bis dahin nennt die Attributionsseite, was ein anderes Modell in deinen eigenen Daten verschieben würde.

  1. 01Erster Kontakt: der erste gemessene Kontakt erhält 100 Prozent.
  2. 02Letzter Kontakt: der letzte Kontakt erhält 100 Prozent.
  3. 03Letzter Klick ohne Direktzugriff: der letzte Klick oder Besuch mit Kampagnenbezug erhält 100 Prozent. Sichtkontakte erhalten nie einen Anteil, auch mit Post-View nicht; ein Direktbesuch nur, wenn kein Klick vorliegt.
  4. 04Gleichverteilt: alle Kontakte teilen sich den Anteil zu gleichen Teilen.
  5. 05Positionsbasiert: erster und letzter Kontakt je 40 Prozent, die übrigen teilen sich 20 Prozent.
  6. 06Klick vor View (Post-View nur ohne Klick): Klicks und Besuche mit Kampagnenbezug haben Vorrang; nur ohne sie zählt eine sichtbare Impression.
  7. 07Datengetrieben: der Anteil je Kanal wird aus deinen eigenen Wegen abgelesen, auch aus denen ohne Conversion.

Verteilt wird auf Klicks, Besuche und (mit Post-View) sichtbare Impressionen. Ein Besuch ist ein Kontakt, auch wenn darin zehn Seiten aufgerufen werden; ein weiterer entsteht nur mit einem neuen Kampagnensignal. Interaktionen wie Produktansicht oder Warenkorb und Newsletter-Öffnungen stehen in der Journey, bekommen aber keinen Anteil.

Eine Ausnahme ist „Letzter Klick ohne Direktzugriff“: Es verteilt nur auf Klicks und Besuche. Liegen vor einer Conversion nur Sichtkontakte, bleibt sie unter diesem Modell nicht zugeordnet. Die übrigen Modelle ordnen sie den Sichtkontakten zu. Liegt kein Klick vor, aber ein Direktbesuch, erhält der Direktbesuch den Anteil: Er ist ein gemessener Kontakt der Art, die das Modell verteilt. Deshalb kann „Direkt“ unter diesem Modell mehr erhalten als unter einem Modell mit Post-View, obwohl der Name das Gegenteil erwarten lässt: Was dort ein Sichtkontakt bekommt, geht hier an den Direktbesuch.

Drei Fälle, eine Summe

Vor der ConversionModellErgebnis
ein Klickjedeszugeordnet, der ganze Wert auf den Klick
nur Sichtkontakte„Letzter Klick ohne Direktzugriff“nicht zugeordnet („nur Sichtkontakte“)
nur Sichtkontaktedie übrigen, mit Post-Viewzugeordnet, auf die Sichtkontakte
kein passender Kontaktjedesnicht zugeordnet

Zugeordnet und nicht zugeordnet ergeben zusammen alle Conversions, die ein Modell gerechnet hat. Bei den sechs festen Modellen sind das alle des Zeitraums. Das datengetriebene rechnet erst, seit es eine Grundlage hat; ältere Conversions fehlen ihm, und der Modellvergleich nennt dann unter „Grundlage“, wie viele es verteilt hat. Die Zahl der zugeordneten kann sich zwischen Modellen unterscheiden: Wer nur nach Sichtkontakten kaufte, zählt unter „Letzter Klick ohne Direktzugriff“ zu den nicht zugeordneten.

Hinweis

Ohne ausdrückliche Wahl rechnen Übersicht, Berichte und die Conversion-Liste mit dem Standardmodell aus „Einstellungen“. Ebenso rechnen der Chat unter „Fragen an die Daten“, die Lese-Schnittstelle unter /v1/data und der MCP-Server. Steht dort „Datengetrieben“ und liegt die Grundlage noch nicht vor, rechnen sie mit „Letzter Klick ohne Direktzugriff“ und nennen das Modell dazu. Dieselbe Frage ergibt so überall dieselbe Zahl, solange Zeitraum, Post-View-Einstellung und Datenstand gleich sind.

Welches der sechs festen Modelle „richtig“ ist, lässt sich nicht aus den Daten ableiten. Es ist eine Annahme über die Wirkung von Werbung. Genau deshalb zeigt Metrunio sie nebeneinander, statt eines auszuwählen und die Wahl zu verschweigen. Das datengetriebene Modell setzt keine Regel, sondern misst, wie stark ein Kanal in deinen Wegen unterscheidet: Wie viel zugeordneter Wert entfällt im Modell, wenn man ihn aus den Wegen herausrechnet? Das ist eine Größe innerhalb des Modells. Ob die Käufe ohne den Kanal wirklich ausgeblieben wären, sagt nur ein Experiment.

Hinweis

Technisch ergeben die Anteile einer Conversion in jedem Modell zusammen 1, einschließlich des Anteils „nicht zugeordnet“, den eine Conversion ohne passenden Kontakt ganz trägt. Das ist automatisiert geprüft. Attribution beschreibt Zuordnung, nicht kausale Wirkung. Das gilt auch für die datengetriebene. Das datengetriebene Modell erscheint erst, wenn genug Wege vorliegen (100 Wege, 20 Conversions und zwei Kanäle in 90 Tagen); solange sagt die Attributionsseite, wie weit es noch ist. Ersatzweise gleich zu verteilen käme nicht in Frage: Dann stünde „Datengetrieben“ über einer Zahl, die nach „Gleichverteilt“ gerechnet ist.

Zuletzt geprüft am 14.10.2026

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    Das Klickfenster bestimmt, wie lange ein Klick vor der Conversion noch zählt (Standard 30 Tage), das Sichtfenster dasselbe für eine sichtbare Impression (Standard ein Tag). Beide stellst du unter „Einstellungen“ ein, zusammen mit dem Standardmodell. Im Englischen heißen sie Click-Window und View-Window.

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    Warum unterscheidet Metrunio zwischen gemessenen und zugeordneten Zahlen?

    Gemessen ist, was direkt beobachtet wurde: eine Impression, ein sichtbarer Kontakt, ein Klick, eine Conversion. Zugeordnet ist ein Anteil, den ein Modell verteilt hat; beide Ebenen stehen im Produkt getrennt und werden nie miteinander verrechnet. Daneben gibt es Werte, die du selbst festlegst („gesetzt“), Antworten deiner Kundinnen und Kunden („angegeben“) und Zahlen, die eine Werbeplattform über sich meldet („gemeldet“); eine Ebene „geschätzt“ gibt es nicht.

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