Zum Inhalt springen

Berichte, Kosten und Export

Wie bekomme ich Abschlüsse aus dem CRM in die Auswertung?

Du liest sie als CSV ein: einen Lead, der Wochen später am Telefon abgeschlossen wird, genauso wie einen Kauf im Laden. Zugeordnet wird über ein eindeutiges Merkmal (Bestellnummer, Lead-Kennung oder Klickkennung); Zeilen ohne ein solches Merkmal werden abgelehnt statt geraten.

Kann ich Conversions einlesen, die nicht auf der Website entstanden sind?

  1. 01Öffne „Bestellungen & Ziele“ und lade die Vorlage herunter.
  2. 02Trage je Zeile ein: eine Referenz, den Zeitpunkt, den Wert und das Merkmal, mit dem sich die Person wiederfinden lässt.
  3. 03Wähle die Website und die Datei aus und klicke auf „Prüfen“. Der Probelauf zeigt, was übernommen würde, ohne etwas zu speichern.
  4. 04Klicke auf „Übernehmen“. Wenige Sekunden später stehen die Conversions in Journeys und Attribution.

Das Merkmal zum Wiederfinden

SpalteWas hineingehört
order_iddie Bestellnummer, die online vergeben wurde
lead_iddie Kennung des Leads aus dem Formular; das SDK schreibt sie als metrunio_lead_id hinein
click_idgclid, fbclid, msclkid, ttclid oder li_fat_id

Eines genügt. Stehen mehrere in einer Zeile, gilt die Bestellnummer vor der Lead-Kennung und diese vor der Klickkennung. Die Bestellnummer ist am eindeutigsten.

Für Abos gibt es zwei freiwillige Spalten, nur bei Käufen: subscription_id (oder abo) mit der Kennung des Abos und subscription_renewal (oder folgezahlung) mit ja oder nein. Eine Folgezahlung wird nach der ersten Bestellung desselben Abos zugeordnet; mehr dazu im Artikel über Abo-Folgezahlungen. Eine leere Angabe heißt „keine Folgezahlung“, eine unlesbare lehnt die Zeile ab.

Einwilligung je Zeile

SpalteWas hineingehört
consent_stategranted oder partial, wie die Person eingewilligt hat; leer, wenn es keine Angabe gibt
consent_purposesanalytics und/oder marketing, getrennt durch Semikolon
consent_sourcewo eingewilligt wurde, etwa Kontaktformular, Cookie-Banner, Vertrag
consent_atwann eingewilligt wurde
consent_refwo der Nachweis bei dir liegt: Vorgang im CRM oder Consent-Tool samt gezeigter Textfassung
consent_withdrawn_atfalls widerrufen: wann; die Zeile wird dann nicht eingelesen

Das Hochladen selbst ist keine Einwilligung der Personen in der Datei. Jede Zeile trägt deshalb ihre eigene: Mit Einwilligung wird die Zeile ihrer Journey zugeordnet, mit marketing auch an Werbeplattformen gemeldet; Herkunft und Zeitpunkt bleiben als Nachweis an der Zeile. Ohne Angabe wird nur ein Kauf eingelesen: zur Umsatzabstimmung mit Bestellnummer, ohne Browser-, Kunden- und Werbekennungen, im Umsatz gezählt, keinem Kanal zugeordnet. Dasselbe gilt für einen Kauf mit denied, wie nach jeder Ablehnung, aber nur mit aktivierter Zusatzweisung zur Umsatzabstimmung; ohne sie steht die Zeile nach dem Übernehmen als abgewiesen da, mit Grund. Ein Lead ohne Angabe oder mit denied wird abgelehnt, ebenso eine Zeile mit Widerruf oder mit unvollständiger oder widersprüchlicher Angabe. Trägt eine Zeile eine Einwilligung, bestätigst du beim Übernehmen, dass du sie nachweisen kannst. Metrunio prüft deine Angaben auf Vollständigkeit und Widersprüche, nicht, ob die Einwilligung rechtlich trägt.

Wird eine Zeile über die Lead- oder Klickkennung gefunden, erscheint als Bestellnummer die Referenz aus der ersten Spalte, also die Nummer, unter der der Vorgang in deinem CRM oder Kassensystem steht. Ein Telefonabschluss hat keine Bestellnummer aus dem Shop, und eine erfundene wäre schlechter als die echte Referenz.

Hinweis

Eine Zeile ohne Merkmal wird abgelehnt und nicht eingelesen. Sie wäre ein Umsatz ohne Journey: Die Conversion-Zahl stiege, die Zuordnungsquote fiele, und an der Messung hätte sich nichts verbessert.

Was das nicht ist

Keine Offline-Modellierung. Eingelesen wird nur, was tatsächlich stattgefunden hat, und die Verbindung zur Journey entsteht über ein eindeutiges Merkmal. Die eingelesene Conversion ist gemessen, ihre Verteilung auf die Kontakte davor zugeordnet. Hochgerechnet wird nichts.

Rechtlicher Hinweis

Eine Conversion aus dem CRM entsteht nicht im Browser; ein Consent-Werkzeug kann dazu nichts melden. Die Angaben zur Einwilligung verantwortest du als Verantwortliche. Sie müssen belegen, wofür die Person eingewilligt hat. Prüfe vor dem ersten Import, ob deine Datenschutzerklärung diese Zusammenführung abdeckt. Dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung.

Achtung

Ein Import lässt sich nicht mit einem Klick zurücknehmen: Die Zeilen gehen denselben Weg wie gemessene Ereignisse. Deshalb der Probelauf, und deshalb ist „Übernehmen“ erst danach freigeschaltet. Dieselbe Datei zweimal hochzuladen erzeugt trotzdem keine doppelten Conversions; die Referenz je Zeile verhindert das.

Zuletzt geprüft am 16.10.2026

Ebenfalls gefragt

  • Brauche ich eine Einwilligung für den Offline-Import?
  • Welche Spalten braucht die Einwilligung im Import?
  • Offline-Conversions importieren
  • CRM-Abschluss zuordnen
  • Ladenkauf messen
  • Telefonabschluss der Kampagne zuordnen
  • Conversion nachträglich eintragen

Weiterführende Artikel

  • Kann ich Conversions an die Werbeplattformen zurückgeben?

    Wie funktioniert der Conversion-Pushback?

    Ab dem Tarif Growth gehen Conversions an Meta, Google Ads, TikTok, LinkedIn und Microsoft Advertising zurück. Zugeordnet wird ausschließlich über die Klickkennung der jeweiligen Plattform: fbclid, gclid, ttclid, li_fat_id oder msclkid. Conversions ohne passenden Klick werden mit Begründung übersprungen. Je Ziel wählst du, ob Käufe mit dem Umsatz oder dem Deckungsbeitrag gemeldet werden und ob nur Käufe von Neukunden hinausgehen.

  • Was bedeuten „gemessen“ und „zugeordnet“?

    Warum unterscheidet Metrunio zwischen gemessenen und zugeordneten Zahlen?

    Gemessen ist, was direkt beobachtet wurde: eine Impression, ein sichtbarer Kontakt, ein Klick, eine Conversion. Zugeordnet ist ein Anteil, den ein Modell verteilt hat; beide Ebenen stehen im Produkt getrennt und werden nie miteinander verrechnet. Daneben gibt es Werte, die du selbst festlegst („gesetzt“), Antworten deiner Kundinnen und Kunden („angegeben“) und Zahlen, die eine Werbeplattform über sich meldet („gemeldet“); eine Ebene „geschätzt“ gibt es nicht.

  • Welche Merkmale werden verknüpft?

    Woran erkennt Metrunio, dass zwei Signale zusammengehören?

    Nur an eindeutigen Kennungen: Session-ID, pseudonyme First-Party-ID, Click-ID, Impression-ID, Sichtkennung, pseudonymisierte Kundenkennung sowie Bestell- und Lead-Nummer. Mehr nicht.

  • Wie kommt die Herkunft einer Anfrage in mein CRM?

    Kann Metrunio Quelle, Kampagne und eine Kennung in mein Kontaktformular schreiben?

    Über dein Formular, in jedem Tarif: Gib ihm das Attribut data-metrunio-lead, dann füllt das SDK mit Einwilligung in Analyse die Felder metrunio_lead_id, metrunio_source, metrunio_medium, metrunio_campaign, metrunio_click_id und metrunio_click_platform; ohne Einwilligung bleiben sie leer, außer du schaltest für die Website „Herkunft auch ohne Einwilligung“ ein. Mit der Lead-Kennung findet der Offline-Import den späteren Abschluss aus dem CRM in der Journey wieder.

  • Wie zählt Metrunio Folgezahlungen eines Abos?

    Wie kennzeichne ich Abo-Folgezahlungen, und welchem Kanal werden sie zugeordnet?

    Eine Folgezahlung meldest du als Kauf mit der Kennung des Abos (subscription_id) und dem Kennzeichen subscription_renewal; Verlängerungen aus Stripe kennzeichnet Metrunio selbst. Sie zählt im gemessenen Umsatz, steht in den Berichten getrennt und bekommt die Anteile der ersten Bestellung desselben Abos, denn einen eigenen Werbekontakt hat sie nicht. Ohne bekannte erste Bestellung oder ohne Einwilligung bleibt sie mit Grund nicht zugeordnet.

Sieh, was deine Daten erzählen.

Erst in der Demo umsehen. Ein eigenes Konto gibt es derzeit nur auf Einladung.

Demo öffnenZugang anfragen