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Journeys und Identitäten

Kann ich nachvollziehen, was jemand im Shop getan hat?

Das zeigt die Zeitachse jeder Journey: jeden Besuch mit seinen gemessenen Schritten, ob mit oder ohne Conversion. Angesehene Produkte, Warenkorb, Formular, Kasse und Kauf stehen in der Reihe, die aufgerufenen Seiten klappst du am Besuch auf. Über „Ohne Conversion“ und „Warenkorb ohne Kauf“ findest du in der Journey-Liste genau diese Besuche.

Wie sehe ich, welche Seiten jemand aufgerufen hat, auch wenn der Besuch nicht in einem Kauf endete?

Die Zeitachse einer Journey sagt, woher jemand kam und was die Person danach tat, in einer Reihe: ein Kontakt je Besuch und je neuem Kampagnensignal, dazwischen die Schritte im Shop, so wie dein Shop oder deine Anwendung sie gemeldet hat. Die Seitenaufrufe eines Besuchs hängen aufklappbar am Besuch, damit die Reihe lesbar bleibt.

Was ein Besuch zeigt

  • Am Besuch: Beginn, Einstiegskanal, Zahl der Schritte, Dauer und ob der Besuch mit einer Conversion endete. Ein Besuch ohne gemessenen Kontakt heißt so.
  • Je Schritt: Uhrzeit, Art (Produkt angesehen, In den Warenkorb gelegt, Formular abgeschickt, Lead, Kauf, Zielschritt, eigenes Ereignis mit seinem Namen; bei Shopify etwa „Kasse begonnen“), der Pfad der Seite mit ihrem Titel, die Produkte und der Betrag. Seitenaufrufe stehen mit Uhrzeit, Pfad und Titel in der aufklappbaren Liste des Besuchs.
  • Liegt ein Schritt auf einer anderen Adresse als der Einstieg, etwa eine Kasse auf eigener Domain, steht der Host davor.
  • Endet ein Besuch ohne Conversion, steht unter seinen Seitenaufrufen „Danach kein weiterer Schritt gemessen“. Das ist die Aussage, die die Messung trägt: Ob die Person den Tab geschlossen oder nur nichts mehr angeklickt hat, lässt sich nicht messen.

Besuche ohne Abschluss finden

  • „Ohne Conversion“ zeigt die Journeys, in denen kein Kauf, Lead, Formular oder Zielschritt gemessen wurde.
  • „Warenkorb ohne Kauf“ zeigt die Journeys, in denen etwas in den Warenkorb gelegt, aber nichts gekauft wurde. Das setzt voraus, dass dein Shop add_to_cart meldet; die Shopify-App tut das von selbst. Aus der Voreinstellung heraus stellt der Schalter die Auswahl auf „Alle Journeys“. Wählst du danach „Nur mit Conversion“, bleiben nur Journeys mit einer anderen Conversion als einem Kauf, etwa einer Anfrage.
  • Beide Eingrenzungen stehen in der Adresse und lassen sich als Ansicht speichern. Im Chat und über MCP heißen sie withConversion: false und abandonedCart: true im Werkzeug journeys.

Was nicht darin steht

  • Keine Aufzeichnung des Bildschirms, keine Mausbewegungen, kein Scrollen, keine Eingaben in Formularfelder. Metrunio zeichnet keine Sitzungen auf (kein „Session Replay“); gezeigt wird, was als Ereignis gemeldet wurde.
  • Kein Abfrageteil der Adresse: /produkte/schuh?farbe=rot&email=… erscheint als /produkte/schuh. Kampagnenparameter stehen als Kontakt in der Zeitachse, und was sonst im Abfrageteil steht, gehört nicht in einen Bericht.
  • Keine Besuche ohne Einwilligung. Ohne Analytics-Einwilligung entsteht keine Sitzung und damit kein Verlauf.
  • Keine Bots, keine abgewiesenen oder doppelten Ereignisse, keine Aufrufe von identify().

Wie weit der Verlauf zurückreicht

TarifBesuchsverlauf
Startletzte 7 Tage
Proletzte 30 Tage
Growth, Scale, Agenturso weit wie die Aufbewahrung

Begrenzt wird nur die Ansicht. Gemessen und gespeichert wird jeder Besuch in jedem Tarif, und die Zeitachse, die Conversions und die Filter der Liste gelten für alle. Liegen frühere Besuche einer Journey vor dem Fenster, steht über dem Verlauf, wie viele es sind. Nach einem Wechsel in einen höheren Tarif erscheinen sie, solange die Aufbewahrung sie noch hält. In der 30-tägigen Testphase gilt Growth.

Achtung

Der Besuchsverlauf braucht eine Sitzungskennung. Das Tag setzt sie selbst; Ereignisse über die Server-Schnittstelle ohne session_id erscheinen hier nicht. Die Schritte sind Roh-Ereignisse und werden nach der eingestellten Aufbewahrung gelöscht (voreingestellt 180 Tage, im Tarif Start 90). Bei einer älteren Journey fehlen die frühen Besuche; die Kontakte der Zeitachse bleiben. Je Journey werden höchstens 500 Schritte gezeigt.

Rechtlicher Hinweis

Der Besuchsverlauf zeigt die Wege einzelner, pseudonymer Personen, nicht nur Summen. Wir gehen davon aus, dass die Analytics-Einwilligung das deckt, weil keine anderen Daten verarbeitet werden als bisher. Nenne in deiner Datenschutzerklärung und im Einwilligungstext trotzdem, dass Besuche auch einzeln ausgewertet werden, und lass das von deiner Datenschutzberatung prüfen.

Zuletzt geprüft am 15.10.2026

Ebenfalls gefragt

  • Besuchsverlauf ansehen
  • Welche Seiten hat ein Besucher aufgerufen?
  • Wo hat jemand den Kauf abgebrochen?
  • Warenkorbabbrecher finden
  • Session ansehen
  • Kann ich eine Session nachverfolgen?
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  • Journeys ohne Conversion anzeigen
  • Warum steht der Checkout nicht in der Zeitachse?
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  • Warum sehe ich nur die Besuche der letzten 7 Tage?

Weiterführende Artikel

  • Wie sehe ich mir eine einzelne Journey an?

    Wo kann ich nachvollziehen, welche Kontakte einer Conversion vorausgingen?

    Unter „Customer Journeys“ öffnest du eine Journey über ihre Bestellnummer und siehst Werbekontakte, Besuche, Schritte im Shop und Conversions in einer Reihenfolge mit Uhrzeit. Jeder Kontakt nennt Zeit, Kanal, Kampagne und den Anteil im Modell der Kontextzeile; die Seitenspalte sagt, wie dieses Modell die Conversion auf die Kanäle verteilt, und was erfasst wurde.

  • Zählt jeder Seitenaufruf als Kontakt?

    Wann wird aus einem Besuch auf meiner Website ein Kontakt in der Journey?

    Ein Besuch ist ein Kontakt, egal wie viele Seiten darin aufgerufen werden; die einzelnen Seitenaufrufe zählen nicht extra. Ein weiterer Kontakt entsteht im selben Besuch nur, wenn ein neues Kampagnensignal ankommt: eine andere Klickkennung, andere utm-Parameter oder ein anderer fremder Referrer.

  • Was kostet Metrunio?

    Welche Tarife gibt es, und was passiert bei Überschreitung?

    Fünf Tarife, gestaffelt nach Events im Monat: Start (kostenlos), Pro (79 €), Growth (249 €), Scale (599 €) und Agentur (299 € mit zwei Kundenmandanten, 49 € je weiterem, 250.000 Events je Kundenmandant); je vier ausgelieferte Impressionen zählen als ein Event. Über dem Kontingent kosten angefangene 10.000 Events 3 €, und ein Tarif kostet nie mehr, als der nächsthöhere bei derselben Menge kosten würde.

  • Wie sende ich Warenkorb, Neukunden und Marge aus meinem Shop?

    Wie übergebe ich Bestellpositionen, den Nettowert, den Wareneinsatz und ob es ein Neukunde war?

    Beim Kaufabschluss nehmen tracker.conversion(…) und die Server Events API zusätzlich newCustomer, die Aufteilung des Bestellwerts (netValue, taxValue, shippingValue, discountValue, costOfGoods) und die Warenkorbzeilen (items) entgegen. Alle Felder sind freiwillig; ohne sie misst Metrunio wie bisher. Mit ihnen entstehen Neukundenkosten, Deckungsbeitrag und Auswertungen je Produkt.

  • Wie lange werden Daten aufbewahrt?

    Welche Aufbewahrungsfristen gelten und kann ich sie ändern?

    Roh-Events werden standardmäßig 180 Tage aufbewahrt, im kostenlosen Tarif Start 90 Tage; die Frist ist je Mandant bis zur Grenze des Tarifs einstellbar und wird automatisch durchgesetzt. Journeys, Touchpoints und Conversions teilen die Frist der Roh-Events, aus denen sie entstanden sind, und werden mit ihnen gelöscht oder früher, wenn eine Löschung angefordert wird. Sinkt die Grenze nach einem Tarifwechsel unter die eingestellte Frist, kündigen wir die Kürzung 30 Tage vorher an.

  • Wie messe ich eine Single-Page-App?

    Was tun, wenn Seitenwechsel ohne Neuladen nicht gezählt werden?

    Mit automatischen Seitenaufrufen (autoPageviews, voreingestellt) zählt das SDK auch Seitenwechsel ohne Neuladen selbst: Es bemerkt jede Adressänderung über pushState, replaceState und die Zurück-Taste. Selbst rufst du metrunio.page() nur auf, wenn dein Router die Ansicht wechselt, ohne die Adresse zu ändern, oder wenn du autoPageviews abgeschaltet hast.

Sieh, was deine Daten erzählen.

Erst in der Demo umsehen. Ein eigenes Konto gibt es derzeit nur auf Einladung.

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