Berichte, Kosten und Export
Wie importiere ich Werbekosten per CSV?
Unter „Datenverbindungen“ stehen im Abschnitt „Kosten empfangen“ vier Wege nebeneinander: ein Werbekonto verbinden, eine CSV-Datei importieren, eine freigegebene Tabelle anbinden, die Metrunio täglich liest, oder einzelne Tage von Hand eintragen. Der CSV-Import ordnet die Zeilen einer Kampagne und einem Tag zu und lässt sich als Ganzes zurücknehmen; eine Vorlage steht zum Herunterladen bereit.
Wie bekomme ich meine Mediakosten in Metrunio?
Hinweis
Kosten anbinden, hochladen und eintragen gibt es ab dem Tarif Pro. Im kostenlosen Tarif Start bleiben bereits erfasste Kosten stehen, neue kommen nicht hinzu, und verbundene Werbekonten rufen nichts mehr ab. Ihre Karte zeigt dann „ruht (nicht im Tarif)“. Wo sonst „Werbekonto verbinden“, der Import oder das Eintragen stünde, steht dann, ab welchem Tarif es geht, mit dem Weg zu „Tarif & Verbrauch“.
Oben im Abschnitt „Kosten empfangen“ der Datenverbindungen wählst du den Weg: Werbekonto verbinden (die Kosten kommen dann täglich von selbst), CSV-Datei importieren oder von Hand eintragen. Die Wege lassen sich mischen. Darunter steht der Verlauf deiner Kostenimporte, sobald es einen gibt.
CSV-Datei importieren
- 01Öffne „Datenverbindungen“, gehe zu „Kosten empfangen“, wähle „CSV-Datei importieren“ und lade die Vorlage herunter.
- 02Fülle je Zeile die Pflichtspalten kampagne, datum und kosten aus. Freiwillig sind waehrung (ohne Angabe gilt die Berichtswährung deines Kontos), impressionen und klicks. Kosten in einer anderen Währung rechnen die Berichte mit dem EZB-Kurs des Kostentags um. Stammen die Zahlen von einer Werbeplattform, trag sie in der Spalte „plattform“ ein: meta, google_ads, tiktok, linkedin oder microsoft_ads.
- 03Wähle die Datei aus und klicke auf „Prüfen“. Der Prüflauf zeigt, was zugeordnet werden konnte, und speichert noch nichts.
- 04Sieht das richtig aus, klicke auf „Übernehmen“. Bereits erfasste Tage derselben Kampagne werden dabei ersetzt.
Von Hand eintragen
Für eine einzelne Rechnung oder die Korrektur eines Tages wählst du „Von Hand eintragen“: Kampagne, Tag, Betrag und Währung, Klicks und Impressionen freiwillig. Steht für den Tag schon ein Wert, wird er ersetzt. Eine Handeingabe überschreibt der automatische Abgleich mit dem Werbekonto nicht, auch dann nicht, wenn du einen Tag korrigierst, den er selbst angelegt hat.
Achtung
Die Rücknahme eines Imports („Diesen Import zurücknehmen“) entfernt die eingelesenen Tage. Werte, die der Import überschrieben hat, kehren nicht zurück. Frühere Stände werden nicht aufbewahrt.
Die Plattform ist freiwillig. Mit ihr stehen die Zahlen im Abgleich unter ihrer Plattform („Meta meldet …“), ohne sie in der Sammelzeile „Von Hand oder CSV-Import“. Eine unbekannte Plattform („Gogle Ads“) verwirft der Import mit Zeilennummer, statt sie wegzulassen: Still ohne Plattform gespeichert, stünden die Kosten unter der falschen Zeile.
Aus einer freigegebenen Tabelle
Für Kanäle ohne eigene Anbindung, etwa ein Newsletter-Sponsoring oder ein Affiliate-Netz, hinterlegst du unter „Tabelle anbinden“ die Adresse einer Tabelle, die du ohnehin pflegst. Metrunio liest sie sofort und danach einmal am Tag, mit denselben Spalten wie beim CSV-Import. „Jetzt abrufen“ liest sie sofort neu.
- 01In Google Sheets: Gib die Tabelle unter „Freigeben“ für „Jeder mit dem Link“ zum Lesen frei und kopiere den Link aus der Adresszeile. Gelesen wird das Blatt, das der Link nennt. Oder veröffentliche die Tabelle unter „Datei → Freigeben → Im Web veröffentlichen“ als CSV und nimm diesen Link. Jede andere https-Adresse einer CSV-Datei geht ebenso.
- 02Trage den Link unter „Datenverbindungen“, „Kosten empfangen“, „Tabelle anbinden“ ein und gib ihm einen Namen.
- 03Metrunio zeigt sofort, wie viele Tageszeilen geschrieben wurden und welche Kampagnen es in Metrunio nicht gibt. Lege sie an oder benenne sie in der Tabelle wie in Metrunio; ab dem nächsten Abruf kommen ihre Kosten mit.
- Handeingaben bleiben stehen. Für dieselbe Kampagne und denselben Tag gilt sonst der zuletzt gelesene Wert, auch gegenüber einem verbundenen Werbekonto. Trag in die Tabelle deshalb nur Kanäle ohne eigene Anbindung ein.
- Zeilen, die aus der Tabelle verschwinden, bleiben in Metrunio stehen. Eine Korrektur trägst du in der Tabelle als neuen Wert ein.
- Wer den Link kennt, liest die Tabelle. Metrunio speichert die Adresse deshalb verschlüsselt wie ein Zugangsdatum und zeigt nach dem Anbinden nur ihren Anfang und ihre letzten vier Zeichen.
- Lege für Metrunio am besten eine eigene Tabelle oder einen eigenen Export an, nur mit den Spalten, die der Import braucht. Wir übernehmen nur die vorgesehenen Spalten; beim Abruf der Datei können weitere Spalten aber vorübergehend mit übertragen werden.
- Gelesen werden höchstens 2 MB und nur Adressen, die aus dem Internet erreichbar sind. Steht unter der Adresse eine Anmeldeseite statt der Tabelle, ist sie nicht freigegeben; die Karte sagt das, und die bisher gelesenen Kosten bleiben.
Statt einer Datei: die Schnittstelle
Für einen Adserver, eine DSP, ein Affiliate-Netz oder das Reporting einer Agentur gibt es einen zweiten Weg: POST /v1/server/costs mit deinem Serverschlüssel. Eine Zeile je Kampagne und Tag, täglich statt monatlich. Die Antwort zählt, was angekommen ist, was geschrieben wurde und was sich keiner Kampagne zuordnen ließ. Letzteres wird ausgelassen und nicht geraten. Von Hand eingetragene Zahlen bleiben stehen. Kommen die Zahlen von einer der fünf Werbeplattformen, etwa aus dem Reporting einer Agentur, gib je Zeile platform an; für einen Adserver oder eine DSP bleibt das Feld weg. Eine Meldung trägt höchstens 500 Zeilen. Die Felder stehen in docs/INTEGRATION-SERVER-API.md. Mit platform zeigt die Karte der Plattform unter „Werbeplattformen“ bei „Kosten empfangen“ dann „kommen an“ und den Weg, auch ohne verbundenes Werbekonto. Kosten je Anzeige nimmt dieselbe Schnittstelle mit der Creative-Ebene an; die Felder dafür stehen im Artikel „Wie werte ich einzelne Anzeigen von Meta und Google Ads aus?“.
Zuletzt geprüft am 16.10.2026
Im Kundenportal
Ebenfalls gefragt
- Warum kann ich keine Kosten importieren?
- Kosten hochladen
- CSV-Import Mediakosten
- Wo trage ich Budgets ein?
- Kosten von Hand eintragen
- Einen Kostentag korrigieren
- Plattform im Kostenimport angeben
- Welche Spalten hat die Kostenvorlage?
- Warum steht „Kosten nicht eingerichtet“, obwohl Kosten über die API kommen?
- Kosten aus Google Sheets automatisch übernehmen
- Kostentabelle täglich einlesen
- Warum liest Metrunio meine Google-Tabelle nicht?
Weiterführende Artikel
- In welcher Währung rechnen meine Berichte?
Ich verkaufe in Euro und Franken. Wie werden die Beträge zusammengerechnet?
In der Währung, die du unter „Einstellungen“ wählst: standardmäßig Euro, bei einem Konto aus der Shopify-App die Währung des Shops. Bestellungen und Werbekosten in anderen Währungen werden mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank umgerechnet, Bestellungen mit dem Kurs ihres Bestelltags, Werbekosten mit dem ihres Kostentags. Der verwendete Kurs bleibt an der Bestellung und an der Kostenzeile gespeichert, damit ein Bericht über den letzten Monat morgen dieselbe Zahl zeigt wie heute.
- Wie gleiche ich Werbekosten automatisch ab?
Kann Metrunio die Kosten direkt bei Meta und Google Ads abholen?
Unter „Datenverbindungen“ verbindest du ein Werbekonto, und Metrunio holt die Tageskosten je Kampagne selbst ab: zum ersten Mal wenige Minuten nach dem Verbinden, danach etwa alle sechs Stunden und rückwirkend, weil die Plattformen ihre Zahlen nachkorrigieren. Mit „Jetzt abrufen“ an der Karte forderst du zwischendurch einen zusätzlichen Abruf an. Bei Google Ads und Meta meldest du dich an; bei TikTok, LinkedIn und Microsoft Advertising trägst du ein Zugriffstoken ein, das verschlüsselt gespeichert wird.
- Warum meldet die Plattform mehr Conversions als ihr?
Woher kommt die Differenz zwischen Plattform, Shop und Metrunio?
Weil die Plattform und Metrunio Verschiedenes zählen. Der Plattformabgleich im Portal stellt die gemeldete Zahl neben die gemessene und nennt die sieben Punkte, an denen zwei Zahlen über dieselbe Woche auseinandergehen: Zeitraum, Conversion-Art, Einwilligung, Erstattungen, Zeitzone, Zuordnungsfenster und Datenstand. Was danach übrig bleibt, heißt ungeklärt.
- Welche Kennzahlen gibt es und wie werden sie gerechnet?
Wie entstehen ROAS, CPA und Conversion-Rate?
Kennzahlen entstehen aus gemessenen Größen und, wo Attribution im Spiel ist, aus dem gewählten Modell. Kostenbezogene Kennzahlen setzen voraus, dass Werbekosten importiert oder abgeglichen wurden.
- Wie strukturiere ich Kanäle und Kampagnen?
Welche Ebenen gibt es und wie tief muss ich sie anlegen?
Die Struktur ist fünfstufig: Kanal, Kampagne, Anzeigengruppe, Anzeige, Creative. Verpflichtend sind Kanal und Kampagne; die tieferen Ebenen legst du nur an, wenn du auf dieser Ebene auswerten willst.