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Attribution

Wie messe ich, was die Werbung wirklich gebracht hat?

Mit einem Experiment: den Wechselversuch gibt es ab Growth, zwei Kampagnengruppen ab Scale und im Agenturtarif. Ein Experiment vergleicht zwei Gruppen, die sich in genau einer Sache unterscheiden sollen, und misst den Unterschied samt Unsicherheit. Attribution beantwortet diese Frage nicht: Sie sagt, wem eine Conversion zugeschrieben wird, nicht ob es sie ohne die Werbung auch gegeben hätte.

Kann Metrunio die Wirkung von Werbung messen und nicht nur zuordnen?

Hinweis

Den Wechselversuch gibt es ab Growth, zwei Kampagnengruppen ab Scale und im Agenturtarif. In Start und Pro steht „Experimente“ mit einem Schloss in der Navigation; die Seite sagt dort, was sie kann, und führt zu „Tarif & Verbrauch“. In Growth steht „Zwei Kampagnengruppen“ mit Schloss „ab Scale“ in der Auswahl. Die Stufe „gemessen“ unter „Budget prüfen“ kommt nur aus zwei Kampagnengruppen. Angelegte Experimente bleiben gespeichert und erscheinen wieder, sobald dein Tarif sie enthält.

BauformWas verglichen wirdWofürAb Tarif
Wechselversuch (an und aus)Zeiträume desselben UmfangsBringt dieser Kanal überhaupt etwas?Growth
Zwei Kampagnengruppenzwei Gruppen im selben ZeitraumWelche der beiden Aussteuerungen wirkt?Scale
  1. 01Öffne „Experimente“ und lege eines mit einer Hypothese an: was du erwartest, aufgeschrieben vor dem Ergebnis.
  2. 02Beim Wechselversuch trägst du die Zeiträume ein, in denen die Werbung lief und in denen sie aus war. Mindestens zweimal wechseln.
  3. 03Beim Gruppenvergleich ordnst du jeder Gruppe ihre Kampagnen zu.
  4. 04Warte den Zeitraum ab und lies das Ergebnis. Es nennt das Urteil in einem Satz, die Zahlen dahinter und den Vorbehalt.

Was „kein messbarer Unterschied“ bedeutet

Ein vollwertiges Ergebnis, kein Fehler und kein Platzhalter. Es heißt: Der beobachtete Unterschied lässt sich nicht von Rauschen unterscheiden. Metrunio rechnet dann auch nichts hoch. „Plus vier Prozent“ aus zwölf Conversions liest sich wie ein Ergebnis und ist keines.

Achtung

Bei kleinen Shops endet ein Wechselversuch oft mit „Kein messbarer Unterschied“ oder „Die Grundlage reicht noch nicht“. Es braucht mindestens 100 Gelegenheiten je Gruppe und zusammen 10 Conversions; für ein enges Intervall deutlich mehr. Mit rund 100 Bestellungen im Monat ist der Unterschied einer einzelnen Kampagne meist kleiner als das Rauschen. Das Ergebnis sagt dann „nicht belegt“, nicht „wirkt nicht“. Die Planung aus „Budget prüfen“ nennt vorher, wie lange der Versuch bei deinem Tempo laufen müsste.

Warum das kein Geo-Experiment ist

Es gibt keine eigene Bauform dafür, denn Metrunio kennt die Region eines Besuchs nicht: Es speichert keine IP-Adresse. Wer geografisch aussteuert, teilt seine Kampagnen in zwei Gruppen; dann misst „Zwei Kampagnengruppen“ genau das. Die Region steckt in der Kampagne statt in einer geratenen Zuordnung. Ein Geo-Experiment im strengen Sinn ist das nicht: Dafür bräuchte es eine Kontrollregion, die keinen Werbekontakt hatte und deren Käufe Metrunio nur sähe, wenn dort trotzdem gemessen würde. Zwei beworbene Gruppen zu vergleichen sagt, welche besser lief, nicht, was ohne Werbung geschehen wäre.

Achtung

Keine Rechnung kann prüfen, ob sich die Gruppen nur in der geprüften Sache unterschieden haben. Eine Aktion, ein Feiertag, eine Presseerwähnung: All das fiele mit ins Ergebnis. Der Vorbehalt steht deshalb an jedem Ergebnis, damit er mitgeht, wenn du es weitergibst.

Hinweis

Das Konfidenzintervall folgt aus dem Grundsatz, dass jede Zahl sagt, worauf sie beruht: Es gibt ausdrücklich an, wie sicher eine gemessene Zahl ist. Ohne Intervall wäre der Unterschied eine Behauptung.

Zuletzt geprüft am 17.10.2026

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    Welche Modelle gibt es und wie verteilen sie den Anteil?

    Es gibt sieben Modelle: Sechs verteilen eine Conversion nach einer festen, offengelegten Regel, das siebte liest die Regel aus deinen eigenen Wegen ab. Findet ein Modell passende Kontakte, verteilt es den Wert der Conversion vollständig auf sie; findet es keinen, bleibt sie „nicht zugeordnet“ und steht getrennt. Zugeordnet und nicht zugeordnet ergeben zusammen alle Conversions, die es rechnet.

  • Wo endet die Messung?

    Welche Grenzen hat die Messung von Metrunio?

    Post-View ist nur messbar, wo eigene Tags ausgeliefert werden dürfen und der Browser die Sichtkennung zurückträgt: Nicht jede ausgelieferte Anzeige ist sichtbar, nicht jede sichtbare mit dem Kauf verknüpfbar. Ohne Einwilligung entstehen bewusst Lücken, und eine Lücke bleibt eine Lücke, keine Null. Attribution beschreibt Zuordnung, nicht kausale Werbewirkung.

  • Was bedeuten „gemessen“ und „zugeordnet“?

    Warum unterscheidet Metrunio zwischen gemessenen und zugeordneten Zahlen?

    Gemessen ist, was direkt beobachtet wurde: eine Impression, ein sichtbarer Kontakt, ein Klick, eine Conversion. Zugeordnet ist ein Anteil, den ein Modell verteilt hat; beide Ebenen stehen im Produkt getrennt und werden nie miteinander verrechnet. Daneben gibt es Werte, die du selbst festlegst („gesetzt“), Antworten deiner Kundinnen und Kunden („angegeben“) und Zahlen, die eine Werbeplattform über sich meldet („gemeldet“); eine Ebene „geschätzt“ gibt es nicht.

  • Welche Kampagne hat wirklich etwas gebracht?

    Wonach verschiebe ich mein Budget, wenn Attribution keine Wirkung misst?

    Der Bereich „Budget prüfen“ sortiert deine Kampagnen in drei Stufen: gemessen (ein Experiment hat einen Unterschied gefunden), zugeordnet (ein Modell rechnet ihr einen Anteil zu) und nicht beantwortbar (mit Grund). Nur die oberste Stufe sagt etwas über Wirkung, und sie trägt immer ihr Intervall.

  • Was kostet Metrunio?

    Welche Tarife gibt es, und was passiert bei Überschreitung?

    Fünf Tarife, gestaffelt nach Events im Monat: Start (kostenlos), Pro (79 €), Growth (249 €), Scale (599 €) und Agentur (299 € mit zwei Kundenmandanten, 49 € je weiterem, 250.000 Events je Kundenmandant); je vier ausgelieferte Impressionen zählen als ein Event. Über dem Kontingent kosten angefangene 10.000 Events 3 €, und ein Tarif kostet nie mehr, als der nächsthöhere bei derselben Menge kosten würde.

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