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Nutzer, Rollen und Tarife

Wie bezahle ich, und wo finde ich meine Rechnungen?

Im Portal unter „Tarif & Verbrauch“: Dort buchst und wechselst du den Tarif, wählst monatliche oder jährliche Zahlung und erreichst Rechnungen, Zahlungsmittel und, bei monatlicher Zahlung, die Kündigung beim Zahlungsanbieter. Monatlich gezahlt gibt es keine Mindestlaufzeit, die Jahreszahlung bindet zwölf Monate; kündigen heißt, in den kostenlosen Tarif Start zu wechseln, und das Konto zu schließen ist ein eigener Schritt. Über die Shopify-App kannst du stattdessen in Shopify zahlen.

Wie buche ich einen Tarif, wie wechsle ich ihn, und wo liegen die Rechnungen?

Tarif buchen oder wechseln

Unter „Tarif & Verbrauch“ wählst du den Tarif und wirst zur Bezahlseite geleitet. Nach der Zahlung kann es einen Moment dauern, bis der neue Zustand im Portal steht: Wir übernehmen ihn aus der Bestätigung des Zahlungsanbieters und nicht aus dem Rücksprung. Bitte zahl in dieser Zeit nicht erneut. Ein Tarifwunsch, den du bei der Registrierung von der Preisseite mitgebracht hast, bucht nichts; gebucht wird hier.

Beim Buchen wählst du, ob du monatlich oder jährlich zahlst. Monatlich gezahlt kündigst du zum Ende jedes Abrechnungsmonats, ohne Mindestlaufzeit. Jährlich gezahlt kosten zwölf Monate so viel wie zehn, fällig einmal im Voraus; dafür bindest du dich für diese zwölf Monate, danach läuft der Vertrag monatlich weiter. Ein Wechsel nach oben geht jederzeit, ein Wechsel nach unten wirkt bei jährlicher Zahlung zum Ende der zwölf Monate. Bei jährlicher Zahlung wechselst du nach oben selbst unter „Tarif & Verbrauch“; nach unten wechseln und kündigen läuft dann über den Support, weil die Seite des Zahlungsanbieters das während der Laufzeit nicht zulässt.

Beim Kündigen fragt der Zahlungsanbieter, warum du gehst: zu teuer, Funktionen fehlen, zu kompliziert, wird nicht genutzt, anderer Anbieter oder Sonstiges mit einem eigenen Satz. Die Antwort ist freiwillig, und du kannst ohne sie kündigen. Ein Gegenangebot kommt danach nicht. Was du angibst, sehen wir beim Konto und lernen daraus, was fehlt.

Rechnungen auf Deutsch oder Englisch

Rechnungen gibt es auf Deutsch und Englisch, eingestellt für das ganze Konto unter „Tarif & Verbrauch“, Feld „Rechnungssprache“. Voreingestellt ist die Sprache, in der die Person das Portal nutzt, die zum ersten Mal bucht. Wer es auf Spanisch oder Französisch nutzt, bekommt Englisch. In dieser Sprache schickt der Zahlungsanbieter Rechnungen, Belege und die Mails dazu, und in ihr stehen die Posten, die wir auf die Rechnung stellen: Mehrverbrauch, weitere Kundenmandanten und die Gutschrift einer Empfehlung. Ändern kann sie, wer auch buchen darf.

  • Eine Änderung gilt ab der nächsten Rechnung. Ausgestellte Rechnungen bleiben in ihrer Sprache.
  • Ein Posten, der schon angelegt war, aber erst später auf eine Rechnung kommt, behält die Beschreibung in der Sprache von damals.
  • Tarifnamen stehen auf deutschen und englischen Rechnungen gleich. Start, Pro, Growth und Scale heißen in beiden Sprachen so, der Agenturtarif steht dort als „Agentur / Agency“.
  • Zahlst du über Shopify, stellt Shopify die Rechnung, und diese Einstellung gilt dafür nicht. Ein Kundenmandant einer Agentur bekommt keine eigene Rechnung.

Über Shopify bezahlen

Hast du deinen Shop über die Metrunio-App verbunden, kannst du deinen Tarif auch in Shopify wählen: In der App führt „Tarif wählen“ zur Tarifauswahl im Shopify-Admin. Shopify rechnet den Betrag dann mit deiner Shopify-Rechnung ab, und Metrunio übernimmt den Tarif, sobald die App das Abo meldet. Unter „Tarif & Verbrauch“ steht danach „Abgerechnet über Shopify“ mit Tarif und Verlängerungsdatum; der Stripe-Bezahlvorgang ist dann ausgeblendet. Wechseln und kündigen kannst du in Shopify.

  • Über dem Kontingent wird weiter gemessen und abgerechnet: 3 € je angefangene 10.000 Ereignisse; ein Tarif kostet dabei nie mehr, als der nächsthöhere bei derselben Menge kosten würde. Shopify stellt den Betrag mit deiner Shopify-Rechnung. Ab 80 Prozent weist das Portal darauf hin, dass ein größerer Tarif meist günstiger ist.
  • Damit die Überschreitung gemeldet werden kann, muss die Metrunio-App installiert bleiben. Sie meldet sie einmal am Tag von selbst und zusätzlich, wenn du ihre Übersicht in Shopify öffnest; doppelt berechnet wird dabei nichts.
  • Einen Agenturtarif mit Zuschlag je Kundenmandant gibt es über Shopify nicht.
  • Friert Shopify das Abo ein, weil die Rechnung deines Shops offen ist, läuft die Messung weiter.
  • Kündigst du, läuft dein Tarif ab oder deinstallierst du die App, gilt der kostenlose Tarif „Start“. Die Deinstallation wirkt wie eine Kündigung und schließt dein Konto nicht. Gesperrt wird nichts: Du kannst deine Daten weiter ansehen, und Kontingent und Aufbewahrung sind die des kostenlosen Tarifs, also 90 Tage. Ist eine längere Aufbewahrung eingestellt, sinkt sie erst 30 Tage nach einer Ankündigung; danach löschen wir, was älter ist. Wähle in Shopify wieder einen Tarif, dann gilt er sofort.
  • Wer schon über Stripe zahlt, kann dabei bleiben. Ein Wechsel ist keine Pflicht.

Achtung

Laufen ein Abo über Stripe und eines über Shopify gleichzeitig, zahlst du zweimal. Es gilt der höhere der beiden Tarife, und das Portal zeigt eine Warnung. Kündige eines davon: das Stripe-Abo unter „Rechnungen und Zahlungsdaten“, das Shopify-Abo in deinem Shopify-Admin.

Hinweis

Meldet Shopify einen Tarifnamen, den Metrunio noch keinem Tarif zugeordnet hat, bleibt dein bisheriger Tarif bestehen, und das Portal sagt es dir. Wir raten keinen Tarif. Bleibt der Hinweis länger als einen Werktag stehen, schreib dem Support.

Wenn eine Zahlung fehlschlägt

  • Du bekommst eine Mahnung mit Datum, und im Portal erscheint auf jeder Seite ein Hinweis. 14 Tage lang läuft alles unverändert weiter. Eine abgelaufene Karte ist keine Zahlungsverweigerung.
  • Ist bis dahin nicht bezahlt, sperren wir den Zugang. Anmelden, bezahlen und exportieren kannst du weiter, gemessen wird noch 30 Tage ab der Sperre.
  • Bleibt die Zahlung 60 Tage nach der Sperre aus, kündigen wir den Vertrag, 14 Tage vorher angekündigt. Den ganzen Ablauf erklärt „Was passiert, wenn eine Zahlung ausbleibt?“.

Achtung

Sobald die Zahlung eingeht, ist der Zugang sofort wieder da, und deine Daten sind vollständig. Was nach den 30 Tagen Messung in der Sperre nicht gemessen wurde, lässt sich allerdings nicht nachholen. Fehlende Messzeit ist der einzige Verlust, den wir nicht rückgängig machen können.

Kündigen

Kündigst du einen bezahlten Tarif, wechselt dein Konto zum Ende des bezahlten Zeitraums in den kostenlosen Tarif Start. Konto und Daten bleiben im Rahmen von Start: 90 Tage Aufbewahrung, eine Website und eine Person aktiv, weitere Zugänge und Websites ruhen, bis ein Tarif sie wieder trägt. Gesperrt wird nichts, und du kannst jederzeit wieder buchen.

Konto schließen

Dein Konto zu schließen ist ein eigener Schritt, getrennt von der Kündigung, und beendet den Vertrag. Danach kannst du deine Daten noch 30 Tage lesen und exportieren. Danach werden sie gelöscht: Messdaten, Kampagnen, Einstellungen, das Protokoll und die Konten, die zu keinem weiteren Mandanten gehören. Die Löschung erreicht auch den Analysespiegel. Was bleibt, sind unsere eigenen Belege: Rechnungen unterliegen der gesetzlichen Aufbewahrung und gehören nicht zu den Daten, die wir für dich verarbeiten. Außerdem bleibt ein knapper Nachweis, wer für deine Firma wann welcher Fassung von AGB und Auftragsverarbeitungsvertrag zugestimmt hat, samt der Bestätigung, die wir dir dazu geschickt haben. Er bleibt in der Regel sechs Jahre nach dem Jahr des Abschlusses (Aufbewahrung von Handelsbriefen nach § 257 HGB), mindestens bis zum Ende des dritten Kalenderjahres nach Vertragsende. Dann löschen wir ihn automatisch, es sei denn, er wird für einen laufenden Rechtsstreit gebraucht.

Hinweis

Geschlossen wird in den Einstellungen, Karte „Konto schließen“ ganz unten. Du brauchst dafür die Rolle Admin und bestätigst mit dem Namen des Kontos. Ab dann wird nichts mehr gemessen; lesen und exportieren geht noch 30 Tage, ändern nicht mehr. Schließen lässt sich das Konto erst, wenn kein bezahltes Abo mehr läuft (beim Zahlungsanbieter oder über Shopify) und keine Kundenmandanten mehr daran hängen. Das Portal nennt, was fehlt.

Rechnungen nach der Schließung: In den 30 Tagen bleibt „Rechnungen und Zahlungsdaten“ unter „Tarif & Verbrauch“ für die Rolle Admin offen. Lade dort herunter, was du brauchst. Danach ist das Konto gelöscht, die Rechnungen bewahren wir als unsere Belege aber weiter auf. Brauchst du später eine Kopie, schreib dem Support.

Umsatzsteuer

Beim Bezahlen erfassen wir deine Rechnungsadresse und, falls vorhanden, deine USt-ID. Für Unternehmen in der EU außerhalb Deutschlands greift dann das Reverse-Charge-Verfahren; deutsche Kunden zahlen den gesetzlichen Satz. Ohne vollständige Adresse lässt sich keine Rechnung erstellen; wir melden uns in diesem Fall.

Rechnungsadresse, USt-ID, Rechnungs-E-Mail und Firmenname änderst du unter „Tarif & Verbrauch“ mit „Rechnungen und Zahlungsdaten“ auf der Seite des Zahlungsanbieters. Das darf die Rolle Admin. Die Änderung gilt ab der nächsten Rechnung; ausgestellte Rechnungen bleiben, wie sie sind.

Rechtlicher Hinweis

Die steuerliche Einordnung hängt von deinem Sitz und deiner Unternehmensform ab. Verbindlich ist, was auf der Rechnung steht.

Zuletzt geprüft am 17.10.2026

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    Schlägt eine Abbuchung fehl, bekommst du eine Mahnung mit Datum, und 14 Tage lang läuft alles weiter. Ist bis dahin nicht bezahlt, sperren wir den Zugang: Anmelden, Bezahlen und Exportieren gehen weiter, gemessen wird noch 30 Tage ab der Sperre. Bleibt die Zahlung 60 Tage nach der Sperre aus, kündigen wir den Vertrag (14 Tage vorher angekündigt), danach bleiben 30 Tage zum Exportieren.

  • Was kostet Metrunio?

    Welche Tarife gibt es, und was passiert bei Überschreitung?

    Fünf Tarife, gestaffelt nach Events im Monat: Start (kostenlos), Pro (79 €), Growth (249 €), Scale (599 €) und Agentur (299 € mit zwei Kundenmandanten, 49 € je weiterem, 250.000 Events je Kundenmandant); je vier ausgelieferte Impressionen zählen als ein Event. Über dem Kontingent kosten angefangene 10.000 Events 3 €, und ein Tarif kostet nie mehr, als der nächsthöhere bei derselben Menge kosten würde.

  • Was ist das Eventkontingent?

    Was passiert, wenn ich mein Eventvolumen überschreite?

    Jeder Tarif enthält ein Eventkontingent, das im Produkt jederzeit sichtbar ist. Je vier ausgelieferte Impressionen zählen als ein Event; Sichtbarkeitsmeldungen und Testevents zählen nicht mit. Geprüft wird je Batch, und jede Instanz der Annahme schreibt ihren Zähler alle fünf Sekunden fort. An der Grenze können deshalb die Events weniger Sekunden mehr angenommen werden.

  • Wie richte ich Metrunio in Shopify ein?

    Wie verbinde ich meinen Shopify-Shop mit Metrunio?

    Du installierst die Metrunio-App über ihren Installationslink in deinem Shop: aus dem Einrichtungsassistenten im Portal oder aus unserer Mail. Hast du noch kein Metrunio-Konto, legt die App es ohne zweite Registrierung an, sobald du mit zwei Häkchen den AGB zustimmst und den Auftragsverarbeitungsvertrag abschließt; ein bestehendes Konto verbindest du über die Anmeldung im Portal. Gemessen wird erst nach Abschluss des AVV, dann aber Storefront, Checkout und Bestellung zugleich, ohne Eingriff in das Theme.

  • Welche E-Mails schickt Metrunio, und wie stelle ich sie ab?

    Ich möchte weniger E-Mails bekommen. Welche gibt es, und was kann ich abbestellen?

    Es gibt fünf Arten: betriebsnotwendige Nachrichten (Einladung, Passwort, Rechnung, Nachrichten zum Eventkontingent und zum Ende der Testphase), den Wochen- oder Monatsbericht, Hinweise zum Einstieg in den ersten Wochen, bei Agenturen zwei Mails zu ihren Kunden (die Wochenmail zu Kunden mit offenen Punkten und den Monatsbericht als PDF) und den Newsletter. Die ersten sind nicht abbestellbar, weil ohne sie der Zugang oder die Abrechnung nicht funktioniert. Bericht, Hinweise zum Einstieg und die beiden Mails zu Kunden bestellst du für dich unter „Einstellungen → Benachrichtigungen → Deine E-Mails“ ab; Bericht und Hinweise schaltest du dort mit der Rolle Admin auch für alle ab. Den Newsletter bestellst du über den Abmeldeverweis in jeder Ausgabe ab.

  • Wie lange werden Daten aufbewahrt?

    Welche Aufbewahrungsfristen gelten und kann ich sie ändern?

    Roh-Events werden standardmäßig 180 Tage aufbewahrt, im kostenlosen Tarif Start 90 Tage; die Frist ist je Mandant bis zur Grenze des Tarifs einstellbar und wird automatisch durchgesetzt. Journeys, Touchpoints und Conversions teilen die Frist der Roh-Events, aus denen sie entstanden sind, und werden mit ihnen gelöscht oder früher, wenn eine Löschung angefordert wird. Sinkt die Grenze nach einem Tarifwechsel unter die eingestellte Frist, kündigen wir die Kürzung 30 Tage vorher an.

  • In welchen Sprachen gibt es Metrunio?

    Kann ich das Portal auf Spanisch oder Französisch bedienen?

    Website und Kundenportal gibt es vollständig auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch, einschließlich Zahlen- und Datumsformaten. Hilfeartikel, E-Mails und Rechnungen, auch Wochenbericht und Alarme, gibt es auf Deutsch und Englisch. Wer Spanisch oder Französisch liest, bekommt sie auf Englisch, Hilfe und Mails mit einem Hinweis in seiner Sprache.

Sieh, was deine Daten erzählen.

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